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Impfstoff-Herstellung

1931 war es erstmals gelungen, Viren auf Hühnerembryonen zu züchten. Ein großer Fortschritt für die Entwicklung von Virusimpfstoffen. 1936 wurde auf dieser Basis ein erster Impfstoff gegen Influenza entwickelt. Heute steht auch ein Produktionsprozess zur Verfügung, bei dem auf den Einsatz von Hühnereiern verzichtet werden kann.

Der Herstellungsprozess der Grippeimpfstoffe ist sehr komplex, daher kann er an dieser Stelle nur vereinfacht dargestellt werden. Da sich die Influenza-Viren kontinuierlich verändern, muss jedes Jahr ein neuer Impfstoff hergestellt werden. Die World Health Organization (WHO) überwacht permanent die Veränderung der Grippe-Viren und identifiziert die Stämme, die am wahrscheinlichsten die kommende Grippesaison bestimmen werden. Sie werden den Herstellern von Grippeimpfstoffen als Ausgangsviren (Seed Viruses) zur Verfügung gestellt.

Auftauen der Saatzellen
Die Saatzellen für die Influenza-Zellkulturtechnologie werden in flüssigem Stickstoff bei -196 Grad Celsius gelagert und für die Produktion aufgetaut.

Influenza-Zellkulturtechnologie: Zukunft wird Realität

Der Herstellungsprozess von Grippeimpfstoff aus embryonierten Hühnereiern ist sehr arbeitsintensiv und sehr sensibel. Deshalb beschäftigen sich alle großen Hersteller von Influenzaimpfstoffen mit der Entwicklung von alternativen Produktionsverfahren. Die Grippe-Zellkulturtechnologie stellt hier eine Innovation dar, mit dem Potential eine echte Alternative zu werden. Statt Hühnereier werden Zellkulturen zur Antigen-Produktion verwendet. Die Firma Novartis Behring hat in Marburg die erste und damals einzige Produktionsanlage in Deutschland gebaut.

Lesen Sie mehr zur neuen Technologie unter: Influenza-Zellkulturtechnologie


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Presseinformationen

05.08.2010
STIKO empfiehlt jetzt viervalenten Meningokokken-Konjugatimpfstoff anstelle der Polysaccharid-Impfstoffe
- Moderne Konjugatimpfstoffe bieten gegenüber herkömmlichen Polysaccharid-Impfstoffen zahlreiche Vorteile

- Einsatz von viervalentem Meningokokken-Konjugatimpfstoff bei gesundheitlich gefährdeten Personen, bei Impfungen von Personen mit beruflichem Risiko, bei Reiseimpfungen und bei post-expositioneller Prophylaxe

- Mit Menveo® steht seit diesem Frühjahr erstmalig in Europa ein Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken der Serogruppen A, C, W135 und Y zur Verfügung

04.02.2010
Neue Broschüre informiert über den Wirkverstärker MF59
- Novartis Behring bietet umfassende Informationen zum Wirkverstärker MF59, der auch im saisonalen Influenza-Impfstoff Fluad® enthalten ist

- Die Broschüre „MF59 – das leistungsfähige Adjuvans“ können Ärzte und Apotheker ab sofort kostenlos bestellen

- Fluad® für Personen ab 65 Jahren hat sich in 12 Jahren praktischer Anwendung als sicher und gut verträglich erwiesen
01.02.2010
Novartis erhält japanische Zulassung für Celtura®, ein zellkulturbasierter Influenza A/H1N1-Pandemieimpfstoff
• Novartis hat 25 Millionen Dosen Celtura hergestellt, die vom japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt bestellt wurden – 12 Millionen Dosen wurden bereits nach Japan geliefert und werden in Kürze freigegeben

• Klinische Studien mit über 2.000 Personen, darunter 323 Japanern, sowie der breit angelegte Einsatz des Impfstoffs in der Schweiz haben das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil des Impfstoffes bestätigt

• Celtura ist mit dem Adjuvans MF59® formuliert, das nachweislich eine Kreuzprotektion gegen Driftvarianten bietet, eine Eigenschaft, die besonders in der späteren Phase einer Pandemie von Bedeutung ist.

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