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Japanische Enzephalitis

Die Japanische Enzephalitis (JE) ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die nur im asiatischen Raum vorkommt. Jährlich werden hier etwa zwischen 20- und 50-Tausend Erkrankte registriert, darunter mind. 5.000 bis zu 10.000 Todesfälle. Japanische Enzephalitis kann zu einer schweren Hirn- und Hirnhautentzündung führen. Kinder bis 15 Jahre und ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Culex Mücke
Culex Mücke: Überträger von Japanischer Enzephalitis
© CDC/James Gathany (public domain)

Krankheitsverlauf:

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit vom Stich der Mücke bis zum Ausbruch der Erkrankung, beträgt zwischen 5 und 15 Tagen. Das Krankheitsbild reicht von einfachem Fieber bis zu extrem starken Kopfschmerzen und schwerwiegenden Gehirn- und Gehirnhautentzündungen. In den allermeisten Fällen verläuft die Infektion harmlos, aber insbesondere bei Kleinkindern und älteren Menschen kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen, etwa 10 bis 25% der Erkrankten versterben. Schätzungsweise 35 - 50 % der Erkrankten, die eine Infektion überleben, weisen ein breites Spektrum von neurologische und psychiatrischen  Folgeschäden unterschiedlichster Schwere auf.

Die Erkrankung ist - wie jede Viruserkrankung - nicht ursächlich behandelbar. Es können nur die Symptome gelindert werden.

Impfung:

Bei Aufenthalten in Risikogebieten empfiehlt sich eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis.

Mehr zur Impfung und den einzuhaltenden Abständen lesen Sie unter:
Impfung gegen Japanische Enzephalitis für Reisende

Ein guter Schutz gegen Mücken mindert das Erkrankungsrisiko erheblich. Benutzen Sie Insektenabwehrmittel, tragen Sie in der Dämmerung lange Kleidung und halten Sie sich nachts in geschlossenen Räumen auf. Schlafen Sie unter einem Moskitonetz, das fest um die Matratze geschlagen werden sollte. Diese Netze sind auch mit einer Imprägnierung aus Insektenabwehrmittel erhältlich. Auch das Abbrennen sogenannter Moskitocoils kann Mücken abhalten.

Verbreitung / Risikogruppen:

Die Japanische Enzephalitis ist im südost-asiatischen Raum verbreitet. Wichtige Reiseländer und Wirtschafts-Nationen wie Thailand, Indonesien, China, Hongkong, Japan und viele weitere asiatische Staaten sind betroffen. Fälle, die in Europa oder in den USA aufgetreten sind, sind aus diesen Regionen importiert worden.

Zu den wichtigsten Risikogruppen gehören in der einheimischen Bevölkerung Kinder bis 15 Jahre und ältere Menschen.

Empfehlenswert ist eine Impfung für Trekking-Reisende, Entwicklungshelfer und alle, die einen längeren Aufenthalt in Südost-Asien planen.

Verbreitung Japanische Enzephalitis

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Japan Enzephalitis Virus

Graphische Darstellung der JE-Viren
Graphische Darstellung der JE-Viren

Mehr zur Impfung gegen Japanische Enzephalitis:

Informationen zu Ihrem Reiseziel

Hier finden Sie aktuelle Meldungen - u.a. auch zur Japanische Enzephalitis:

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