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Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen und damit auch der Grippe ist nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts (RKI) bundesweit in der zweiten Kalenderwoche 2010 im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen, wo sie noch geringfügig erhöht war. Sie erreicht somit den Bereich der normalen Hintergrundaktivität. Unter den bisher noch grassierenden Viren ließen sich ausschließlich Neue Influenzaviren H1N1 nachweisen. Laut AGI wurden bis zum 19. Januar 2010 insgesamt 217.294 Fälle von Neuer Influenza bzw. Schweinegrippe gemeldet, darunter 475 für die zweite Kalenderwoche. In der ersten Kalenderwoche waren es noch 1.137 Fälle gewesen. Insgesamt führt die AGI 189 gemeldete Todesfälle auf die neue Infektionserkrankung zurück.
Um die Überwachung der Neuen Grippe zu optimieren, melden seit Anfang Mai 2009 ausgewählte Arztpraxen bundesweit akute Atemwegserkrankungen nicht mehr nur in der Grippesaison, sondern das ganze Jahr über an das RKI. Die AGI veröffentlicht diese Daten zeitnah in wöchentlichen Abständen unter anderem im Internet. Zugleich charakterisiert das Nationale Referenzzentrum (NRZ) die in Deutschland isolierten Grippeviren umfassend, um die Ähnlichkeit mit den aktuellen Impfstämmen zu untersuchen bzw. das Auftreten und die Zirkulation neuer Varianten sehr schnell zu erfassen. Bisher würden die H1N1-Viren sehr gut mit dem Virusstamm in dem pandemischen Impfstoff übereinstimmen und keine Resistenzen gegenüber den beiden Neuraminidasehemmern aufweisen, die in der Grippetherapie zum Einsatz kommen, so die AGI in ihrem aktuellen Bericht.
Weitere Informationen zur aktuellen Grippe-Situation: www.influenza.rki.de.
Quelle: Nach Informationen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI), Januar 2010
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