Der Erreger Haemophilus influenzae Typ b (Hib) verursacht besonders bei Säuglingen und Kleinkindern verschiedene schwere Krankheiten: Lungenentzündung (Pneumonie), Hirnhautentzündung (Meningitis) und Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) sowie Blutvergiftung (Sepsis) und Entzündungen von Knochenmark (Osteomyelitis) und Gelenken (Arthritis). Eine invasive Infektion ist eine der schwersten bakteriellen Infektionen bei Kindern in den ersten fünf Lebensjahren.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Gelangt das FSME-Virus beim Zeckenstich in die Blutbahn des Menschen, kann es eine Entzündung des Zentralen Nervensystems verursachen. Erste Anzeichen dafür sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Im späteren Krankheitsverlauf kommt es häufig zu Bewusstseins- und Sprachstörungen, Schwindel und Lähmungen bis hin zum Koma. Nicht bei allen Patienten heilt die Krankheit folgenlos aus. Einige Patienten behalten dauerhafte Beeinträchtigungen wie Lähmungen, Hörstörungen oder Konzentrationsschwächen zurück.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Säuglinge, Kleinkinder, Teenager und Reisende können besonders von einer Meningokokken-Infektion betroffen sein.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/risikogruppen 
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die FSME-Impfung allen Bewohnern und Reisenden, die sich in FSME-Risikogebieten in Deutschland und Europa aufhalten, auch wenn dieser Aufenthalt nur vorübergehend ist (Verbreitung).

DE/VAC/0722/17, Dez17

Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind Bakterien, die lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis) auslösen können. Betroffen sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/meningokokken
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Nein, eine Auffrischimpfung ist nicht notwendig.

DE/VAC/0730/17, Dez17

Im ersten Lebensjahr sind Kinder durch eine Rotaviruserkrankung besonders gefährdet. Die Impfserie sollte frühzeitig, spätestens bis zum Alter von 12 Wochen, beginnen und je nach verwendetem Impfstoff bis zum Alter von 24 bzw. 32 Wochen abgeschlossen sein. Somit wird ein möglichst frühzeitiger Schutz erreicht. Je früher man die Grundimmunisierung (Impfserie) abschließt, desto früher kann die Schutzwirkung gegen eine Rotaviruserkrankung aufgebaut werden.

DE/VAC/0730/17, Dez17

Meningokokken können neben den am meisten gefürchteten Krankheitsbildern Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auch milde verlaufen. Symptome sind dann leichtes Fieber und Gelenkschmerzen.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/krankheitsverlauf
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Meningokokken werden von Mensch zu Mensch bei ganz alltäglichen Kontakten übertragen („Tröpfcheninfektion“). Personen, deren Schleimhäuten in Nase und Rachen mit dem Erreger besiedelt sind, können ihn über kleine Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Küssen auf andere Menschen übertragen.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/uebertragung
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Meningokokken treten weltweit auf. In Europa (und auch Deutschland) sind die Serogruppen B und C vorherrschend. Meningokokken der Serogruppe B sind in Europa für 80 % (in Deutschland für etwa zwei Drittel) aller Meningokokken-Erkrankungen verantwortlich.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/verbreitung
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Kleinkinder sollten im 2. Lebensjahr gegen Meningokokken C geimpft werden. Darüber hinaus empfiehlt die STIKO die Meningokokken B-Impfung für bestimmte Risikogruppen.

Auch für Reisende in Gegenden, wo Meningokokken-Erkrankungen besonders häufig auftreten (z.B. in Gebiete in Afrika), stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/impfempfehlung/  
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Eine gesunde Ernährung sowie regelmäßige körperliche Aktivität helfen das Immunsystem fit zu halten. Der Hauptrisikofaktor bleibt jedoch das steigende Alter, da das Immunsystem ebenfalls altert und schwächer wird. Eine wirksame Vorbeugung von Gürtelrose kann nur durch eine Impfung erreicht werden.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Durch eine Gürtelroseerkrankung wird das Immunsystem aktiviert. Es bildet Abwehrzellen und entwickelt – wie nach der Erstinfektion mit Windpocken – eine Immunantwort, die gegen diese Viren ankämpft. Die Wahrscheinlichkeit, wiederholt an Gürtelrose zu erkranken, ist deutlich geringer und liegt bei 1-3 %.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Eine Gürtelroseerkrankung kann keine Gürtelrose an einem anderen Menschen hervorrufen. Jedoch kann das Virus bei Menschen, die noch keine Windpocken-Infektion hatten, eine solche auslösen. Ein typisches Szenario wäre der Kontakt zu z. B. den Enkelkindern während einer Gürtelrose Erkrankung. Hier ist besondere Vorsicht geboten – vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, die noch keine Impfung gegen Windpocken erhalten haben.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Man geht davon aus, dass etwa jede dritte Person, die Windpocken hatte, im Laufe ihres Lebens eine Gürtelrose bekommt. Meist erkranken Menschen über 50 Jahre. Das Risiko für eine Gürtelrose steigt mit dem Alter an, da das Immunsystem mit den Jahren schwächer wird.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

In Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 Menschen an Gürtelrose. Über den gesamten Lebenszeitraum erkrankt etwa jede dritte Person daran – hauptsächlich ab einem Alter von 50 Jahren.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Häufig treten Komplikationen am zentralen Nervensystem (ZNS), Haut, Ohr oder Auge auf. Die häufigste Komplikation ist die Post Zoster Neuralgie (PZN), definiert als ein bestehender Schmerz oder ein wiederkehrender stechender Schmerz länger als 3 Monate nach dem Krankheitsbeginn. Dieser Schmerz kann sogar Monate oder Jahre andauern. Weitere Komplikationen bei einer Gürtelrose im Kopfbereich (Zoster ophtalmicus oder Zoster oticus) sind Sehstörungen, Sehverlust oder Gesichtslähmungen.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Bei immungesunden Patienten ist die Gürtelrose normalerweise nach zwei bis vier Wochen abgeheilt. Bei abwehrgeschwächten Patienten kann eine Gürtelrose chronisch mit monatelang bestehenden Hautläsionen und wiederholt auftretenden Bläschen verlaufen.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Bevor sich der Hautausschlag bildet, fühlt man sich meist abgeschlagen und müde. Es kann zu leichtem Fieber und einem Kribbeln unter der Haut kommen. Nach 2 bis 3 Tagen zeigt sich ein juckender, stechender und brennender Bläschenausschlag, meist klar abgegrenzt nur auf einer Körperseite. Dieser hält bis zu fünf Tage an, danach trocknet er über sieben bis zwölf Tage aus.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Gürtelrose ist eine Erkrankung der Nerven und der Haut, die typischerweise bei älteren Menschen auftritt. Jeder Mensch, der einmal Windpocken hatte, ist potentiell gefährdet, später an einer Gürtelrose zu erkranken. Die Erstinfektion mit dem Varizella-Zoster-Virus findet meist im Kindesalter in Form von Windpocken statt. Das Virus verbleibt lebenslang im Körper und kann zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund eines schwachen Immunsystems als Gürtelrose ausbrechen.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Die Grundimmunisierung sollte gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Haemophilus influenzae Typ b, Poliomyelitis, Hepatitis B und Pertussis.

Die Auffrischimpfungen können als eine Injektion in Kombination mit Diphterie sowie ggf. Pertussis und ggf. Polio erfolgen.

DE/VAC/0718/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Für Säuglinge eine Grundimmunisierung mit vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten.
  • Für Kinder und Jugendliche je eine Auffrischimpfung mit 5-6 Jahren und mit 9-17 Jahren.
  • Für Erwachsene alle 10 Jahre ein Auffrischimpfung.
DE/VAC/0718/17, Dez17

Eine Tetanus-Infektion (Wundstarrkrampf) erfolgt durch Sporen des Tetanus-Bakteriums. Diese können schon über kleine Wunden in den Körper gelangen. Die Infektion äußert sich zunächst meist durch eine Verkrampfung der Kaumuskulatur. Die Krämpfe breiten sich dann auf die Brust- und Rückenmuskulatur aus. Schluckbeschwerden können dazu kommen und auch die Atemwege können betroffen sein. Deshalb verläuft die Erkrankung trotz intensivmedizinischer Behandlung oft tödlich.

DE/VAC/0718/17, Dez17

Nichtgeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Kinder sollten die Impfung bis zum 18. Geburtstag nachholen. Darüber hinaus sind standardmäßige Auffrischimpfungen derzeit nicht von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Sollte jedoch ein erhöhtes Infektionsrisiko im Jugend- oder Erwachsenenalter auftreten ist eine erneute Impfung empfohlen, hierzu zählen folgende Personengruppen:

Personen mit erhöhtem beruflichen Expositionsrisiko, einschließlich Auszubildende, Praktikanten, Studierende und ehrenamtliche Tätige mit vergleichbarem Expositionsrisiko, z. B. Personal in medizinischen Einrichtungen (einschließlich Labor-und Reinigungspersonal), Sanitäts- und Rettungsdienst, betriebliche Ersthelfer, Polizisten, Personal von Einrichtungen, in denen eine erhöhte Prävalenz von Hepatitis-B-Infizierten zu erwarten ist (z. B. Gefängnisse, Asylbewerberheime, Behinderteneinrichtungen). *,**

* Die angeführten Personengruppen haben exemplarischen Charakter und stellen keine abschließende Indikationsliste dar. Die Impfindikation ist auf Grundlage einer Einschätzung des tatsächlichen Expositionsrisikos zu stellen (s. a. Epid. Bull. 36/2013).
** Im Bereich der Arbeitsmedizin sind die Empfehlungen der ArbMedVV zu beachten.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Obwohl das Erkrankungsrisiko für Kinder ohne familiäre Risiken relativ niedrig ist, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 1995 die Hepatitis-B-Impfung allen Säuglingen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten. Dies ist u. a. darin begründet, dass für die selten auftretenden Krankheitsfälle bei Säuglingen und Kleinkindern ein besonders hohes Risiko für eine chronische Verlaufsform besteht. Nicht immunisierte Kinder sollten die Impfung jederzeit nachholen.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Eine invasive Infektion kann besonders bei Säuglingen und Kleinkindern zu Komplikationen wie Hirnhautentzündungen oder Entzündungen des Kehldeckels, die mit Erstickungsanfällen einhergehen, führen. Bleibende Schäden und Todesfälle sind möglich, weswegen die Ständige Impfkommission (STIKO) eine frühzeitige Impfung ab dem Alter von 2 Monaten empfiehlt.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Die Impfung sollte gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Pertussis.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Für Säuglinge vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten. Bis zu einem Alter von vier Jahren sollten bei Ungeimpften oder unvollständig Geimpften baldmöglichst Nachholimpfungen erfolgen. Ab dem Alter von fünf Jahren ist eine Hib-Impfung in der Regel nicht mehr vorgesehen. Ausnahmen sind Personen, denen die für das Immunsystem wichtige Milz von Geburt an fehlt oder deren Milz nicht funktionsfähig ist bzw. bei einer Operation entfernt werden muss.
DE/VAC/0723/17, Dez17

Der Erreger ist das Bakterium Haemophilus influenzae vom Typ b (Hib). Es kommt nur beim Menschen vor und findet sich vor allem auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege. Übertragen wird es von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion (z. B. durch Husten, Niesen oder Sprechen).

DE/VAC/0723/17, Dez17

Der Schutz gegen Keuchhusten lässt nach der Impfung im Säuglingsalter relativ schnell nach. Deshalb sollte der Impfschutz vor Schuleintritt erneuert werden um eine Erkrankung zu vermeiden.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Keuchhusten kann für Säuglinge aufgrund von Atemstillständen lebensbedrohlich sein. Sie sind zusätzlich besonders gefährdet, weil bei dieser Infektionserkrankung kein Nestschutz von der Mutter an das ungeborene Kind übertragen wird. Deshalb besteht ab dem Tag der Geburt eine Schutzlücke bis der Säugling selbst Antikörper gegen den Erreger bilden kann.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte die Grundimmunisierung gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b (Hib).

Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgt die Impfung in der Regel als eine Injektion in Kombination mit Diphtherie, Tetanus und ggf. Polio.

DE/VAC/0726/17, Dez17
  • Für Säuglinge vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten. Dieser frühe Zeitpunkt ist wichtig, da Keuchhusten für Säuglinge lebensbedrohlich sein kann.
  • Für Kinder und Jugendliche je eine Auffrischimpfung mit 5-6 Jahren und mit 9-17 Jahren.
  • Erwachsene sollten die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig in Kombination mit einer Impfung gegen Keuchhusten erhalten - auch bei einer erforderlichen Tetanus-Impfung im Verletzungsfall!
  • Für Frauen im gebärfähigen Alter eine Impfung sowie für Eltern, Großeltern, Tagesmütter und weitere enge Kontaktpersonen von Säuglingen, sofern in den letzten 10 Jahren keine Keuchhusten-Impfung erfolgt ist.
  • Ebenso für Personal im Gesundheitswesen und in Gemeinschaftseinrichtungen, wenn in den letzten 10 Jahren keine Keuchhusten-Impfung stattgefunden hat.
DE/VAC/0726/17, Dez17

Das Bakterium Bordetella pertussis ist der Auslöser des Keuchhustens. Deshalb wird die Erkrankung in der Fachsprache auch Pertussis Der hochansteckende Erreger infiziert die Atemwege und bildet dort Giftstoffe, welche die Schleimhäute der Luftwege schädigen und damit die Erkrankung auslösen.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Keuchhusten (Pertussis) ist weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten der Atemwege. Es handelt sich meist um einen langwierigen, trockenen Husten. Dabei kommt es häufig zu nächtlichen Hustenanfällen, die mit dem typischen keuchenden Einziehen der Luft enden. Bei Neugeborenen und Säuglingen kann Keuchhusten zu lebensgefährlichen Atemstillständen führen. Die Erkrankung wird durch Bakterien ausgelöst und ist hoch ansteckend mit Übertragung durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch (z. B. Husten, Niesen oder Sprechen).

DE/VAC/0726/17, Dez17

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte die Grundimmunisierung gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Pertussis, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b (Hib).

Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgen die Auffrischimpfungen in der Regel als eine Injektion in Kombination mit Tetanus sowie ggf. Pertussis und ggf. Polio.

DE/VAC/0721/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Für Säuglinge vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten.
  • Für Kinder und Jugendliche je eine Auffrischimpfung mit 5-6 Jahren und mit 9-17 Jahren.
  • Für Erwachsene alle 10 Jahre ein Auffrischimpfung.
DE/VAC/0721/17, Dez17

Das Diphtherie-Bakterium ist auf der ganzen Welt verbreitet wird vor allem durch Tröpfcheninfektion (z. B. beim Husten, Niesen oder Sprechen) übertragen. Das Bakterium bildet Gifte, welche die Beschwerden auslösen.

DE/VAC/0721/17, Dez17

Bei dieser Infektionserkrankung sind meistens die oberen Atemwege betroffen. Fest haftende Beläge an den Schleimhäuten sowie ein süßlicher Mundgeruch sind typisch. Bei Kehlkopfdiphtherie kommt es zu Heiserkeit, Husten und Atemnot (sogenannter echter Krupp-Husten). Schwellungen können bis zum Ersticken führen.

DE/VAC/0721/17, Dez17

Die FSME-Impfung erzeugt eine Abwehr von FSME-Viren – dadurch ist der Geimpfte geschützt, wenn die Viren durch einen Zeckenstich übertragen werden. Nach einer Grundimmunisierung können Auffrischimpfungen notwendig sein.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die FSME-Erkrankung verläuft typischerweise in zwei Phasen. Die Symptome der ersten Phase ähneln einer Sommergrippe. Bei der zweiten Phase kommt es zu Fieber und eventuell zu neurologischen Symptomen.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die Zecke sollte dazu mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -schlinge so nahe wie möglich an der Haut gegriffen und vorsichtig gerade herausgezogen werden.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Eine Invagination ist die Einstülpung eines Darmabschnitts bei der es zu einer massiven Störung der Darmfunktion und bei nicht behandeln zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss kommen kann. Das Risiko der natürlich vorkommenden Invagination ist nach der Rotavirus-Schluckimpfung leicht erhöht (1-2 zusätzliche Fälle pro 100000 geimpfte Kinder). Die Symptome einer Darminvagination sind z. B. starke Bauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen und blutige Stühle. Diese Symptome treten häufig in der ersten Woche nach der Impfung auf. Bei ersten Anzeichen einer Darminvagination sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

DE/VAC/0730/17, Dez17

In der Winterzeit kann man an vier unterschiedlichen Grippe-Virusstämmen erkranken. Herkömmliche Grippe-Impfstoffe decken nur drei Virusstämme ab. Verbreitet sich jedoch der nicht im Dreifach-Impfstoff enthaltene Virusstamm, können Menschen trotz Impfung erkranken. Eine Vierfach-Impfung richtet sich gegen alle vier Virusstämme. Sie kann beim Arzt angefragt werden. So ist man im Winter breiter vor einer Grippe-Infektion geschützt.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Die erste Impfung der Impfserie, bestehend aus 2 oder 3 Impfungen gegen Rotaviren, kann bereits ab einem Alter von 6 Wochen gegeben werden. Bei einem frühestmöglichen Abschluss der Impfserie kann Ihr Kind bereits 4 Wochen später, also ab dem Alter von 10 Wochen, durch eine vollständige Grundimmunisierung geschützt sein, wenn mit dem 2 Dosen-Impfschema geimpft wurde.

DE/VAC/0730/17, Dez17

Ja, die Impfung gegen Rotaviren ist eine Schluckimpfung mit einem oralen Lebendimpfstoff. Es werden zwei Impfstoffe verwendet. Je nach Impfstoff kann man die Impfserie mit 2 oder 3 Impfstoffdosen durchführen um eine vollständige Grundimmunisierung zu erhalten. Hier mehr lesen

DE/VAC/0730/17, Dez17

Meist beginnt die Influenza aus heiterem Himmel. Aus völligem Wohlbefinden heraus können beispielsweise Fieber bis über 40°C, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit auftreten. Testen Sie hier Ihre Krankheitsanzeichen im Grippe-Check.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Der Impfstoff für Kinder und Erwachsene ist ein sogenannter Totimpfstoff. Im Impfstoff sind keine lebenden Erreger enthalten. Eine Ansteckung anderer Personen ist ausgeschlossen. Leichtes Unwohlsein und Gliederschmerzen sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Organismus mit Impfstoffbestandteilen. Diese Symptome sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Die Einstichstelle kann für kurze Zeit schmerzen. Im Allgemeinen ist die Grippe-Impfung jedoch gut verträglich.

Nur ein Kinderimpfstoff, der über die Nase gegeben wird, ist ein Lebendimpfstoff. Hier kann die Gefahr einer Übertragung des Impfvirus auf andere Personen bestehen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind angeraten. Ihr Arzt wird Sie beraten.

DE/VAC/0716/17, Dez17

In seltenen Fällen kann es auch bei Geimpften zu Erkrankungen kommen. Im Allgemeinen verlaufen diese aber leichter. Die Influenza-Impfung schützt nur gegen Influenzaviren und nicht gegen andere Erreger, die fieberhafte, grippeähnliche Erkrankungen hervorrufen.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Impfung kann es zu einer Schwellung und Rötung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, einer Erhöhung der Temperatur oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen. Diese Symptome sind in der Regel nur von kurzer Dauer und zeigen, dass das Immunsystem aktiv ist.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Gerade Patienten mit chronischen Erkrankungen, mit Medikation, die eine Immunabwehr schwächt, Krebspatienten und Transplantierte sollten vor Grippe geschützt sein. Die Wirksamkeit des Impfstoffes kann jedoch aufgrund einer Immunsuppression eingeschränkt sein. Im individuellen Fall ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Transplantationszentrum angezeigt.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Seit August 2010 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Grippeimpfung allen Schwangeren ab der 13. Schwangerschaftswoche, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens schon ab der Empfängnis.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Die Erreger der Grippe Influenza-A-Viren und Influenza-B-Viren verändern sich ständig. Ursache dafür ist die genetische Wandlungsfähigkeit der Viren, die dazu führt, dass immer neue abgeänderte Influenzaviren entstehen. Diese veränderten Erreger treffen häufig auf eine weitgehend ungeschützte Bevölkerung. Um dies zu verhindern, stellt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jedes Jahr die im Umlauf befindlichen Virusstämme fest und empfiehlt die neue Zusammensetzung für die Produktion aktueller Influenza-Impfstoffe.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Idealerweise sollten Sie sich im Herbst, d. h. zwischen September und November gegen Grippe impfen lassen. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Schutzimpfung sinnvoll, da der Schutz bereits 7-14 Tagen nach der Impfung besteht.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Kinder können ab 6 Monaten gegen Grippe / Influenza geimpft werden. Speziell Kinder mit chronischen Krankheiten oder Immundefekten sind gefährdet und sollten jährlich eine Schutzimpfung erhalten. Kinder, die zuvor noch nicht geimpft worden sind, sollten zum besseren Schutz nach einem Zeitraum von mindestens 4 Wochen eine zweite Impfdosis erhalten.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Im Prinzip jeder, denn nur mit einer Impfung können Sie sich effektiv vor einer Ansteckung mit Influenza-Viren und den möglichen Folgen schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, die in Deutschland die offiziellen Impf-Empfehlungen heraus­gibt, empfiehlt eine Grippe-Impfung vor allem für Personen ab 60 Jahren und allen Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens. Auch Kinder können ab 6 Monaten gegen Influenza geimpft werden, denn gerade Säuglinge und Kleinkinder sind häufig von Komplikationen wie z.B. einer Mittelohrentzündung betroffen. Hier können Sie die Empfehlungen nachlesen.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Nach wie vor gelten die temporären WHO-Polioempfehlungen bei Reisen in die Polio-infizierten Länder, d.h. bei Reisen nach Pakistan und Afghanistan, müssen Einheimische und Reisende, die sich >4 Wochen in einem dieser Länder aufhalten, bei ihrer Ausreise aus einem dieser Länder eine max. 12 Monate zurückliegende Polioimpfung aufweisen.

DE/VAC/0727/17, Dez17

Die Ansteckung erfolgt fäkal oral, d.h. über kontaminierte Nahrung oder Trinkwasser.

DE/VAC/0727/17, Dez17

Die Kinderlähmung steht kurz vor der Ausrottung. Nur in Afghanistan und Pakistan gibt es noch endemische Fälle. Sogar Nigeria ist seit dem Herbst 2015 nach WHO Angaben frei von Kinderlähmung. Wichtig ist nun das konsequente Weiterimpfungen in diesen Ländern.

DE/VAC/0472/15f, Feb16

Nach erfolgter Grundimmunisierung, die üblicherweise bereits in Baby- und Kleinkindalter durchgeführt und abgeschlossen wird, ist eine Auffrischimpfung nur noch empfohlen für:

  • bei Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren
  • bei Erwachsenen, die keine einzige Auffrischimpfung erhalten haben
  • bei Reisenden in Polio-Endemiegebiete
    diese sind aktuell Nigeria, Afghanistan und Pakistan
DE/VAC/0727/17, Dez17

Nach einer kompletten Masernimpfserie ist in der Regel von einem lebenslangen Schutz auszugehen, d. h. es müssen keinerlei Nachimpfungen durchgeführt werden.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Diese Annahme wurde in vielen Studien untersucht (u. a. Taylor LE, et al. Vaccines are not associated with autism: An evidence-based meta-analysis of case-control and cohort studies. Vaccine 2014). In sämtlichen Studien konnte ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Autismus und einer Masernimpfung nicht bestätigt werden.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Diese Hypothese ist unlängst in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht und komplett wiederlegt worden (Mina et al., Vol.348, Issue 6235 Science 2015). In dieser Arbeit wurde nachgewiesen, dass eine natürlich durchgemachte Masernerkrankung eine erhebliche Schwächung des Immunsystems nach sich zieht. Dieses hat eine für 2 bis 3 Jahre erhöhte Infektanfälligkeit nach einer überstanden Wildmaserninfektion zur Folge. Nur die Masernimpfung vermag diesen negativen Effekt auf das Immunsystem zu verhindern.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Für immer wieder kehrende Masernausbrüche in Deutschland, wie zuletzt 2015 in Berlin, ist vor allem die mangelhafte Durchimpfungsrate verantwortlich. Wir haben hier in Deutschland grundsätzlich zwei Gruppen mit mangelhaften Durchimpfungsraten. Zum einen die Jugendlichen und Erwachsenen, welche nur eine oder eben auch keine Masernimpfung erhalten haben und zum anderen die zu späte zweite Masernimpfung bei den Kleinkindern. Die zweite Masernimpfung sollte im zweiten Lebensjahr erfolgen. Denn nur zwei Impfungen schützen kleine Kinder sicher vor einer Maserninfektion.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Masern werden direkt von Mensch zu Mensch übertragen und sind extrem ansteckend.
Nur die Impfung bietet einen zuverlässigen Schutz vor einer Maserninfektion. Da der Mensch der einzige Wirt des Masernvirus ist, ist eine Ausrottung der Masern durch Umsetzen konsequenter Impfprogramme möglich.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Der allgemein empfohlene Impfplan sieht 2 Impfungen gegen Masern im 2ten Lebensjahr vor, eine im Alter von 11-14 Monaten und eine im Alter von 15-23 Monaten im Abstand von mindesten 4-6 Wochen. Diese Impfungen werden üblicherweise gleichzeitig bzw. in Kombination mit Mumps, Röteln und Varizellen verabreicht.

Hier erfahren Sie alles über Impfabstände, Wirksamkeit und Nebenwirkungen

DE/VAC/0729/17, Jan18

SSPE ist die Abkürzung für subakute sklerosierende Panenzephalitis. Dieser immer tödliche verlaufende langsame Verfall des Gehirns ist eine Spätfolge einer Masernwildinfektion im Säuglingsalter. Je jünger das erkrankte Kind ist, umso höher ist das Risiko.
Aufgrund des unreifen Immunsystems können Neugeborene jedoch noch nicht geimpft werden, sie sind auf eine stabile Herdenimmunität in ihrer Umgebung angewiesen.
Lesen Sie mehr dazu

DE/VAC/0729/17, Jan18

Im Impfpass einer nach 1970 geborenen Person sollten 2 Impfungen gegen Masern dokumentiert sein. Personen, die vor 1970 geboren wurden, waren mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits an Masern erkrankt und sind dadurch immun.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Oraler Impfstoff, der je nach Alter 2 oder 3 mal verabreicht wird.
Bei bestehendem Risiko ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren ist eine Auffrischimpfung mit  1 Dosis innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss der Grundimmunisierung vorgesehen.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Die Impfung ist empfohlen für: Aufenthalte in Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen, z. B. in Flüchtlingslagern oder bei Naturkatastrophen.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Wiederholte Erkrankung möglich

DE/VAC/0720/17, Dez17

Cholera ist ursprünglich im Gangesdelta endemisch. Mittlerweile hat sich die Erkrankung auf mehrere Kontinente verbreitet. In Ländern mit einem niedrigen Hygienestandard treten Fälle vermehrt auf und können lokale Epidemien verursachen. Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Die Erkrankung beginnt plötzlich mit Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Oft starke Durchfälle, die zunehmend wässrig werden (Reiswasserstühle). Bei schwerem Verlauf kann es zu starken Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten und als Folge zu Nierenversagen und Kreislaufschock kommen. Unbehandelt kann die Erkrankung bis zu 60 % tödlich verlaufen. Frühzeitig behandelt verstirbt ca. 1 % der Erkrankten.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Wenige Stunden bis 3 Tage (abhängig von der Anzahl aufgenommener Bakterien).

DE/VAC/0720/17, Dez17

Schmierinfektion, fäkal-oral, (direkt über Stuhl oder kontaminierte Lebensmittel, Trinkwasser).

DE/VAC/0720/17, Dez17

Cholera-Bakterien (Vibrio cholerae der Serogruppen O1 und O139)

DE/VAC/0720/17, Dez17

Es handelt sich um eine schwere Durchfallerkrankung. Sie kann unbehandelt wegen des ausgeprägten Flüssigkeitsverlusts schnell lebensbedrohlich werden.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Polysaccharidimpfstoff: 1 Impfung.

Oraler Impfstoff: je eine Kapsel am Tag 1, 3, 5.

Eine Auffrischimpfung ist nach spätestens drei Jahren beim Polysaccharidimpfstoff und bei weiter bestehendem Erkrankungsrisiko nötig. Jährliche Auffrischung bei oralem Impfstoff und weiter bestehendem Risiko. Ihr Arzt wird Sie beraten. Suchen Sie hier nach einem reisemedizinisch weitergebildeten Arzt in Ihrer Nähe.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Reisende in Endemiegebiete (Asien, Afrika, Südamerika).

DE/VAC/0731/17, Dez17

Überall vorkommend, abhängig von den hygienischen Verhältnissen. Das höchste Risiko besteht bei Reisen nach Asien. Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Wiederholte Erkrankung möglich.

DE/VAC/0731/17, Dez17

In der ersten Woche stufenartig ansteigende Temperatur, Kopfschmerzen, Durstgefühl, Bauchschmerzen, häufig Verstopfung, danach eine bis zwei Wochen Fieber um 40°C mit zentralnervösen Symptomen, ab der dritten Woche erbsbreiartiger Durchfall, Übelkeit.

Mögliche Komplikationen: Kreislaufversagen, Darmblutung, Darmdurchbruch, Lungenentzündung, Thrombose, Hirnhautentzündung. Nach überstandener Erkrankung scheiden ein bis vier Prozent der Infizierten dauerhaft Erreger aus. Sie können lebenslang Keimträger bleiben.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Die Inkubationszeit von Typhus beträgt 7 bis 21 Tage.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Schmierinfektion, fäkal-oral, (direkt über Stuhl oder kontaminierte Lebensmittel, Trinkwasser).

DE/VAC/0731/17, Dez17

Typhus-Bakterien (Salmonella enterica Serotyp Typhi).

DE/VAC/0731/17, Dez17

Typhus ist eine systemische Erkrankung, sie beginnt mit uncharakteristischen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, evtl. auch subfebrilen Temperaturen. Bei unbehandelten Fällen kommt es innerhalb von 2–3 Tagen zu Fieber und einem deutlichen allgemeinen Krankheitsgefühl Die hohen Temperaturen um 40 °C können bis zu 3 Wochen anhalten. Es kann zunächst eine Verstopfung auftreten, später kommt es häufig zu erbsbreiartigen Durchfällen.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Säuglinge werden in der Regel mit dem 6fach Impfstoff 4x geimpft.

Bei Verwendung des Einzelimpfstoffes: drei Impfungen (zwei im Abstand von einem Monat, die dritte 6 Monate nach der ersten) mit einem Hepatitis-B-Impfstoff. Eine Auffrischimpfung ist 10 Jahre nach erfolgreicher Impfung nur bei Personen mit besonders hohem individuellem Expositionsrisiko notwendig, bei Personen mit Immundefizienz häufiger.

Lassen Sie sich an den zweiten Termin per e-Mail erinnern. Hier geht`s zum Erinnerungsservice

DE/VAC/0725/17, Dez17
  1. Alle Säuglinge, Kinder und Jugendliche
  2. Reisende (wobei eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich ist) Informationen dazu finden Sie auf fit-for-travel.de
  3. Personen, bei denen wegen einer vorbestehenden oder zu erwartenden Immundefizienz bzw. -suppression oder wegen einer vorbestehenden Erkrankung ein schwerer Verlauf einer Hepatitis-B-Erkrankung zu erwarten ist.
  4. Personen mit einem erhöhten nichtberuflichen Expositionsrisiko, z. B. Kontakt zu HBsAg-Trägern in Familie/Wohngemeinschaft, Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, i. v. Drogenkonsumenten, Gefängnisinsassen, ggf. Patienten psychiatrischer Einrichtungen
  5. Personen mit erhöhtem beruflichen Expositionsrisiko, einschließlich Auszubildende, Praktikanten, Studierende und ehrenamtliche Tätige mit vergleichbarem Expositionsrisiko, z. B. Personal in medizinischen Einrichtungen (einschließlich Labor-und Reinigungspersonal), Sanitäts- und Rettungsdienst, betriebliche Ersthelfer, Polizisten, Personal von Einrichtungen, in denen eine erhöhte Prävalenz von Hepatitis-B-Infizierten zu erwarten ist (z. B. Gefängnisse, Asylbewerberheime, Behinderteneinrichtungen). *,**

* Die angeführten Personengruppen haben exemplarischen Charakter und stellen keine abschließende Indikationsliste dar. Die Impfindikation ist auf Grundlage einer Einschätzung des tatsächlichen Expositionsrisikos zu stellen (s. a. Epid. Bull. 36/2013).
** Im Bereich der Arbeitsmedizin sind die Empfehlungen der ArbMedVV zu beachten.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Weltweites Vorkommen. Ein hoher Anteil an Virusträgern (bis zu 30mal höher als in Mitteleuropa) findet sich vor allem in Afrika, Mittel- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien. Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Lebenslang. Allerdings bleiben 10 % der infizierten Erwachsenen chronische Virusträger. Sie bilden eine Ansteckungsquelle für andere (in Deutschland gibt es derzeit ca. 500.000 chronische Virusträger).

DE/VAC/0725/17, Dez17

Der Krankheitsverlauf ist variabel und altersabhängig. Es gibt den Verlauf ohne Symptome, den akuten Verlauf und den chronischen Verlauf. Beschwerden sind Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Lebervergrößerung, Gelbsucht. Die chronische Erkrankung kann zu Leberzirrhose (Schrumpfleber) sowie Leberkrebs führen und tödlich enden. Das Hepatitis-B-Virus ist 100mal infektiöser als das AidsVirus.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Die Inkubationszeit von Hepatitis B beträgt ein bis sechs Monate.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Durch Körperflüssigkeiten (z. B. Blut), Sexualkontakte (Vaginalsekret, Sperma), während der Geburt von der Mutter auf das Kind.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Das Hepatitis-B-Virus.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Grundimmunisierung: Zwei Injektionen mit Hepatitis-A-Impfstoff im Abstand von 6 bis 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung ist nach erfolgreicher Impfung ist in der Regel nach 30-40 Jahren notwendig. Lassen Sie sich an den zweiten Termin per eMail erinnern.

Hier geht`s zum Erinnerungsservice

DE/VAC/0724/17, Dez17

Die Impfung ist empfohlen für:

  • Reisende in Gebiete mit hohem Hepatitis-A-Infektionsrisiko;
  • Personen mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen, z. B. Hämophile oder mit Krankheiten der Leber/mit Leberbeteiligung;
  • Personal im Gesundheitsdienst;
  • Kanalisations- und Klärwerksarbeiter;
  • Tätigkeit in Kindertagesstätten und Kinderheimen u. Ä.;
  •  Kontaktpersonen zu Erkrankten.
DE/VAC/0724/17, Dez17

Weltweites Vorkommen, besonders in allen Ländern mit niedrigem Hygienestandard.
Hepatitis A ist nach Grippe die zweithäufigste Reisekrankheit, die durch Impfung vermeidbar ist. Die Verbreitungsgebiete decken sich mit zahlreichen beliebten Reiseländern am Mittelmeer oder in Asien, Afrika, Osteuropa und Südamerika.

Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Nach überstandener Infektion kann man von lebenslangem Schutz ausgehen.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Der Krankheitsverlauf ist variabel und altersabhängig. Man unterscheidet einen Verlauf ohne Symptome (bei Kindern häufig) und einen akuten Verlauf (6 Wochen bis 3 Monate). Die Symptome sind uncharakteristisch mit Fieber, Müdigkeit, Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, Gelbsucht. Die Symptome sind bei Erwachsenen oft schwerer als bei Kindern oder Jugendlichen. Die Sterblichkeit liegt bei bis zu 3 % bei Personen ab dem 49. Lebensjahr. Keine chronischen Verläufe.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Die Inkubationszeit von Hepatitis A beträgt zwei bis sechs Wochen.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Hauptsächlich durch Schmierinfektionen (fäkal-oral), bei mangelnder Hygiene, nach dem Toilettengang, schlechte hygienische Verhältnisse sowie auch über verunreinigte rohe Lebensmittel (Muscheln, Salate, Obst, Gemüse) oder Trinkwasser, direkter Kontakt mit Stuhl von Erkrankten.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Das Hepatitis-A-Virus.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die verschiedene Ursachen haben kann, z. B. Infektion durch das Hepatitis A Virus oder das Hepatitis B Virus.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

DE/VAC/0724/17, Dez17

Die Regionen, in denen häufiger Zecken das FSME-Virus übertragen, sind sogenannte FSME-Risikogebiete. In Deutschland sind das Bayern, Baden-Württemberg sowie Teile von Hessen, Sachsen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Auch außerhalb der Risikogebiete kann das Virus vorkommen.In vielen beliebten europäischen Urlaubsregionen übertragen Zecken das FSME-Virus. So z.B. in Teilen von Österreich, Tschechien, Ungarn, Skandinavien, Kroatien, Slowenien, auf dem Baltikum und in der Schweiz. Die Verbreitung erstreckt sich von Europa über Asien bis in den Norden Japans.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Wittert die Zecke ein Opfer, lässt sie sich im Vorbeigehen von ihm abstreifen und krabbelt dann am Körper zu einer gut durchbluteten Hautstelle. Zecken lassen sich nicht von Bäumen herab auf ihre Opfer fallen. Sie lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen bis zu 1,5 m Höhe im Unterholz, am Wegesrand oder auf Wiesen.

DE/VAC/0722/17, Dez17

FSME-Erkrankungen können durch Schutz vor Zecken durch diese einfache Tipps und durch die FSME-Impfung vermieden werden. Diese einfachen Tipps können helfen, das Risiko eines Zeckenstichs zu reduzieren.

DE/VAC/0722/17, Dez17

An sich ist der Stich harmlos, allerdings können über den Speichel der Zecke gefährliche Krankheitserreger in den Körper des Opfers gelangen. In unseren Breiten stellen das Borreliose-Bakterium und das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) die häufigsten Erkrankungen dar. Die Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika behandelt werden kann. FSME ist hingegen eine Virusinfektion, die nicht ursächlich behandelt werden kann.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Durch den Speichel der Zecke wird die Einstichwunde beim Zeckenstich betäubt, so dass man den Stich nicht bemerkt. Häufig krabbelt eine Zecke über Stunden unbemerkt am Menschen, bis sie eine geeignete Stelle erreicht hat.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Je nach Witterung und durch das jeweilige vorherrschende Mikroklima ist hauptsächlich von April bis November Zeckensaison. Die Zecke kann aber bei günstigen Bedingungen ganzjährig aktiv bleiben. Zecken lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen auf ihre Opfer.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Nein, Zecken bevorzugen feuchte Wald- und Wiesenregionen mit niedriger Vegetation sowie Laub- und Mischwälder. Aber auch Parkanlagen und Gärten gehören zu ihrem Revier. Viele Orte, die wir für Freizeit, Spiel und Sport nutzen, teilen wir mit der Zecke. Auch Haustiere können Zecken mit in den Wohnbereich bringen.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Für Personen, die sich in den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten Deutschlands aufhalten und Kontakt zu Zecken haben können, erstatten die Krankenkassen die Kosten für die Impfung - als sogenannte Indikationsimpfung. Auch bei einem Urlaubsaufenthalt in einem Risikogebieten außerhalb Deutschlands übernehmen einige Kassen die Kosten als Reiseimpfung. Haben Sie durch Ihrem Beruf ein FSME Risiko, zahlt in der Regel der Arbeitgeber die Impfung.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Die Impfeffektivität einer kompletten Masernimpfserie liegt bei rund 99 % und hält nach aktuellen Erkenntnissen ein Leben lang an.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören:

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden) und Desinfektionsmittel (Wundsalbe oder -spray)
  • Fieberthermometer, Pinzette, Schere, Handschuhe
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündung (Vorsicht: Acetylsalicylsäure nicht in Malariagebieten verwenden)
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Dauermedikationen (individuell - ausreichend mitnehmen!)
  • Kortikosteroidsalbe oder/und Antihistaminsalbe gegen allergische Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Insekten- und Sonnenschutzmittel

Hier finden Sie weitere Informationen.

DE/VAC/0733/17, Dez17

Das hängt sehr von Ihrem Reiseziel ab. Informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig nach empfohlen Impfungen z. B. auf www.fit-for-travel.de.

Bitte bedenken Sie auch: Nach der Grundimmunisierung sind in der Regel Auffrischimpfungen erforderlich, damit ein länger anhaltender Schutz erreicht werden kann. Mindestabstände von Impfungen dürfen nicht unterschritten werden.

weiter zu fit-for-travel.de DE/VAC/0733/17, Dez17

Ja, wichtig ist, dass Sie sich alle 10 Jahre in Kombination mit Diphtherie und Pertussis auffrischen lassen und im Verletzungsfall möglichst schnell zum Arzt gehen und Ihren Immunstatus überprüfen lassen.

DE/VAC/0718/17, Dez17

Nein, es reicht eine Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten, auch wenn die Grundimmunisierung länger als 10 Jahre her ist.

DE/VAC/0721/17, Dez17

Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis B im Erwachsenenalter besonders gefährdeten Personengruppen. Hierzu gehören u.a. HIV-Positive, Dialysepatienten, Kontaktpersonen zu an Hepatitis B erkrankten Personen, Personen mit Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, Personal von medizinischen Einrichtungen und Ersthelfer. In jedem Fall sollte durch den Arzt eine individuelle Risikobeurteilung erfolgen. Auch bei Reisen in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen sollten eine Hepatitis B-Impfung in Erwägung gezogen werden, weitere Informationen auf www.fit-for-travel.de.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Um die hohen Erkrankungszahlen und die damit verbundenen Komplikationen zu reduzieren, wird die Impfung allen Kindern empfohlen. Das Impfschema besteht aus zwei Impfungen im Abstand von mindestens 4-6 Wochen. Diese sollten gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) im Alter von 11-14 Monaten und 15-23 Monaten erfolgen. Bis dahin nicht erfolgte Impfungen sollten bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Des Weiteren besteht u. a. bei seronegativen Frauen mit Kinderwunsch eine Impfempfehlung mit zwei Impfdosen.

DE/VAC/0732/17, Jan18

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die über Mücken vornehmlich in der Dämmerung und während der Nacht übertragen wird. Die beste Malariaprophylaxe ist daher Mückenstiche zu vermeiden. (z. B. imprägnierte Mückennetze und Repellentien). Risikogebiete gibt es in Südamerika, Afrika und Asien.

Für viele Länder ist eine Chemoprophylaxe empfohlen. Ihr reisemedizinisch fortgebildeter Arzt berät Sie gern. Sie finden ihn hier:
https://www.fit-for-travel.de/rund-um-reise/arztsuche

weiter zu fit-for-travel.de DE/VAC/0728/17, Dez17
  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.

 

weiter auf fit-for-travel.de DE/VAC/0733/17, Dez17

Ja. Die Impfung gegen Masern ist allen Erwachsenen empfohlen, die nach 1970 geboren und nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist.

Personen, die vor 1970 geboren wurden, waren mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits an Masern erkrankt und sind dadurch immun. Nur durch hohe Durchimpfungsraten bei Erwachsenen lassen sich Masernausbrüche wie im Winter 2014/15 verhindern. Konkret bedeutet dies: 95 von 100 Personen müssen gegen Masern geimpft sein.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Es gibt eine Vielzahl von Gründen:

  1. Vermeidung schwere Komplikationen
  2. Infizierte Säuglinge müssen 24 Stunden monitoriert werden, da bei Ihnen ein Atemstillstand eintreten kann. Da sie selbst nicht geimpft werden können, sind sie auf den Schutz durch alle anderen angewiesen.
  3. Viele Erkrankungen bleiben unentdeckt, obwohl der Betroffene ansteckend ist.
  4. Weder die durchgemachte Erkrankung, noch die Impfung bieten lebenslangen Schutz.

Daher wird allen Erwachsenen empfohlen, die nächst fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie als Dreifachkombinationsimpfung mit Keuchhusten zu verabreichen.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Nein, das Immunsystem auch eines Säuglings kann sich mit vielen Erregern gleichzeitig auseinandersetzen ohne überlastet zu sein.
Die STIKO empfiehlt vorzugsweise die Verwendung von Kombinationsimpfstoffen, um die Zahl der notwendigen Injektionen möglichst gering zu halten. Dadurch können die besonders gefährdeten Säuglinge auch früher geschützt werden.

DE/VAC/0733/17, Dez17

Ja.

Ein Kind mit Allergien sollte gemäß Impfkalender geimpft werden, solange keine Allergie gegen Inhaltsstoffe des Impfstoffes vorliegt. Kinder mit chronischen Krankheiten sollten neben den im Impfkalender empfohlenen Impfungen sogar zusätzliche Impfungen z.B. gegen Influenza und Pneumokokken erhalten.

DE/VAC/0733/17, Dez17

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. In der ehemaligen DDR waren bei wesentlich höheren Durchimpfungsraten Allergien deutlich seltener als im Westen. Erst seit der Wiedervereinigung ist die Impfrate in den neuen Bundesländern rückläufig, und seitdem nehmen auch dort die Allergien zu.

DE/VAC/0733/17, Dez17

Nein, Impfungen haben dazu beigetragen, dass gefährliche Infektionskrankheiten zumindest in Deutschland nahezu ausgerottet sind, an denen in den 1960er-Jahren noch Tausende von Kindern erkrankt sind (z. B. Kinderlähmung).

Die Angst vor Impfkomplikationen lässt manche Eltern nach Alternativen suchen. Homöopathische bzw. natürliche Heilmittel bieten aber keinen Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten und stellen somit keine Alternative zur Impfung dar.

weiter zu gesundes-kind.de DE/VAC/0733/17, Dez17

zurück