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Die häufigsten Fragen

Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis B im Erwachsenenalter besonders gefährdeten Personengruppen. Hierzu gehören u.a. HIV-Positive, Dialysepatienten, Kontaktpersonen zu an Hepatitis B erkrankten Personen, Personen mit Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, Personal von medizinischen Einrichtungen und Ersthelfer. In jedem Fall sollte durch den Arzt eine individuelle Risikobeurteilung erfolgen. Auch bei Reisen in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen sollten eine Hepatitis B-Impfung in Erwägung gezogen werden, weitere Informationen auf www.fit-for-travel.de.

Ja. Die Impfung gegen Masern ist allen Erwachsenen empfohlen, die nach 1970 geboren und nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist.

Personen, die vor 1970 geboren wurden, waren mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits an Masern erkrankt und sind dadurch immun und geschützt. Nur durch hohe Durchimpfungsraten bei Erwachsenen lassen sich Masernausbrüche wie im Winter 2014/15 verhindern. Konkret bedeutet dies: 95 von 100 Personen müssen gegen Masern geimpft sein.

Ja, wichtig ist, dass Sie sich alle 10 Jahre in Kombination mit Diphtherie und Pertussis auffrischen lassen und im Verletzungsfall möglichst schnell zum Arzt gehen und Ihren Immunstatus überprüfen lassen.

Ratgeber und Wissen

  • Was sind eigentlich Kontraindikationen?

    In welchen Situationen darf nicht geimpft werden? Während einer Krankheit? Beim Vorliegen von Allergien? Bei einer Immundefizienz? Und auch während einer Schwangerschaft?
    Lesen Sie hier, welche Kontraindikation es gibt.

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    DE/VAC/0412/16, Aug16

  • Impfung für Erwachsene

    Für Erwachsene ist der Impfschutz oft kein Thema mehr – sie fühlen sich sicher. Dabei sollte der Impfschutz auch in späteren Lebensjahren regelmäßig überprüft und gegebenfalls aufgefrischt werden.

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    DE/VAC/0472/15c, Dez15

  • Impfpass selbst kontrollieren – der „Selbst-Check“ hilft dabei

    Einen Impfpass zu lesen erscheint kompliziert, mit Hilfe des vom Robert-Koch Institut entwickelten „Selbst-Check“ ist es jedoch ganz einfach sich einen Überblick darüber zu verschaffen, ob und wenn ja welche Impfungen nachgeholt bzw. ergänzt werden müssen.

    DE/VAC/0472/15d, Feb16   weiterlesen
  • Warum impfen?

    Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer Krankheit zu schützen. Bei Erreichung hoher Durchimpfungsraten ist es darüber hinaus möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. Für die Kinderlähmung (Poliomyelitis) wurde dieses Ziel in Europa im Juni 2002 bereits erreicht. 

    DE/VAC/0472/15c, Dez15   weiterlesen
  • Hepatitis A-Impfung für homosexuelle Männer sinnvoll

    Männer, die Sex mit Männern haben, sind stärker als andere Personengruppen gefährdet, sich mit Hepatitis A zu infizieren. Eine Impfung kann der Infektion vorbeugen.

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  • Rötelnembryopathie – tragisch, aber leicht zu verhindern

    Röteln trifft man glücklicherweise nur noch selten an. Denn obwohl die Erkrankung meist unproblematisch verläuft, hat sie eine gefürchtete Folge: die Rötelnembryopathie. Bei einer Infektion in der Schwangerschaft kann das Rötelnvirus auch das Kind infizieren. Schwere Schädigungen bis zur Fehlgeburt sind die Folgen.

    DE/VAC/0472/15ak, Feb17   weiterlesen

Topthemen

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Impfstoffe made in Germany

Wussten Sie, dass Millionen von Impfstoffdosen jährlich in Deutschland hergestellt werden?
Allein für GlaxoSmithKline (GSK) als größtem Impfstoffhersteller weltweit werden pro Jahr über 120 Mio. Impfdosen an den Standorten Dresden und Marburg produziert.

  weiterlesen DE/VAC/0472/15r, Jul16
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Für eine Impfung ist man nie zu alt

Für die Scheibe Wurst beim Metzger ist man erst zu jung, irgendwann zu alt. Für die Gesundheitsvorsorge gibt es weder zu jung, noch zu alt! Eine der effizientesten Gesundheitsvorsorgemaßnahmen kann man das ganze Leben hindurch durchführen: Impfungen.

  weiterlesen DE/VAC/0472/15q, Jul16

Von Antigen bis Zeckenimpfung – schauen Sie einfach mal nach im Impflexikon

Unser Impflexikon erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Infektionskrankheiten und Schutzmaßnahmen – von A wie Antigen bis Z wie Zeckenstich.

10 Jahre Rabattverträge – Wettbewerbs-Instrument mit unerwünschten Nebenwirkungen

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Bruchlos zufrieden sind nur die Krankenkassen mit den Folgen der Rabattverträge, die seit April 2007 zwischen den Kassen und den pharmazeutischen Unternehmen ausgehandelt werden. Ärzte, Patientenvertreter und die Pharmaindustrie dagegen warnen eindringlich vor deren bedenklichen bis gefährlichen Nebenwirkungen. Und in der Politik scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen: Es gibt dringenden Nachsteuerungs-Bedarf. weiterlesen

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26. Juni 2017

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Impfung und Therapie sind keine gegensätzlichen Optionen, sondern Teil derselben Schutzkette. Außerdem sind einige bakterielle Erkrankungen äußerst schwer zu behandeln. So können unter anderem Tetanusinfektionen und Keuchhusten selbst unter modernen Behandlungsbedingungen tödlich verlaufen. Zusätzlich gefährden Antibiotikaresistenzen die Behandlungsmöglichkeiten immer mehr. weiterlesen DE/VAC/0472/15ac, Dez16

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Die Ständige Impfkommission STIKO wird immer dann zitiert, wenn es um Impfempfehlungen geht. Aber wer ist die STIKO eigentlich und wie werden die Entscheidungen getroffen? Hier gibt es einen Einblick. weiterlesen

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In der DDR, wo eine gesetzliche Impfpflicht bestand und fast alle Kinder geimpft wurden, gab es kaum Allergien. Diese nahmen in Ostdeutschland erst nach der Wende zu, während gleichzeitig die Impfquoten sanken. Mehr lesen weiterlesen DE/VAC/0472/15ac, Dez16