Menu

FSME

Gelangt das FSME-Virus beim Zeckenstich in die Blutbahn des Menschen, kann es eine Entzündung des Zentralen Nervensystems verursachen. Erste Anzeichen dafür sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Im späteren Krankheitsverlauf kommt es häufig zu Bewusstseins- und Sprachstörungen, Schwindel und Lähmungen bis hin zum Koma. Nicht bei allen Patienten heilt die Krankheit folgenlos aus. Einige Patienten behalten dauerhafte Beeinträchtigungen wie Lähmungen, Hörstörungen oder Konzentrationsschwächen zurück.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die FSME-Impfung allen Bewohnern und Reisenden, die sich in FSME-Risikogebieten in Deutschland und Europa aufhalten, auch wenn dieser Aufenthalt nur vorübergehend ist (Verbreitung).

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die FSME-Erkrankung verläuft typischerweise in zwei Phasen. Die Symptome der ersten Phase ähneln einer Sommergrippe. Bei der zweiten Phase kommt es zu Fieber und eventuell zu neurologischen Symptomen.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die Zecke sollte dazu mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -schlinge so nahe wie möglich an der Haut gegriffen und vorsichtig gerade herausgezogen werden.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die Regionen, in denen häufiger Zecken das FSME-Virus übertragen, sind sogenannte FSME-Risikogebiete. In Deutschland sind das Bayern, Baden-Württemberg sowie Teile von Hessen, Sachsen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Auch außerhalb der Risikogebiete kann das Virus vorkommen.In vielen beliebten europäischen Urlaubsregionen übertragen Zecken das FSME-Virus. So z.B. in Teilen von Österreich, Tschechien, Ungarn, Skandinavien, Kroatien, Slowenien, auf dem Baltikum und in der Schweiz. Die Verbreitung erstreckt sich von Europa über Asien bis in den Norden Japans.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Wittert die Zecke ein Opfer, lässt sie sich im Vorbeigehen von ihm abstreifen und krabbelt dann am Körper zu einer gut durchbluteten Hautstelle. Zecken lassen sich nicht von Bäumen herab auf ihre Opfer fallen. Sie lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen bis zu 1,5 m Höhe im Unterholz, am Wegesrand oder auf Wiesen.

DE/VAC/0722/17, Dez17

FSME-Erkrankungen können durch Schutz vor Zecken durch diese einfache Tipps und durch die FSME-Impfung vermieden werden. Diese einfachen Tipps können helfen, das Risiko eines Zeckenstichs zu reduzieren.

DE/VAC/0722/17, Dez17

An sich ist der Stich harmlos, allerdings können über den Speichel der Zecke gefährliche Krankheitserreger in den Körper des Opfers gelangen. In unseren Breiten stellen das Borreliose-Bakterium und das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) die häufigsten Erkrankungen dar. Die Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika behandelt werden kann. FSME ist hingegen eine Virusinfektion, die nicht ursächlich behandelt werden kann.

DE/VAC/0722/17, Dez17

Durch den Speichel der Zecke wird die Einstichwunde beim Zeckenstich betäubt, so dass man den Stich nicht bemerkt. Häufig krabbelt eine Zecke über Stunden unbemerkt am Menschen, bis sie eine geeignete Stelle erreicht hat.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Je nach Witterung und durch das jeweilige vorherrschende Mikroklima ist hauptsächlich von April bis November Zeckensaison. Die Zecke kann aber bei günstigen Bedingungen ganzjährig aktiv bleiben. Zecken lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen auf ihre Opfer.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Nein, Zecken bevorzugen feuchte Wald- und Wiesenregionen mit niedriger Vegetation sowie Laub- und Mischwälder. Aber auch Parkanlagen und Gärten gehören zu ihrem Revier. Viele Orte, die wir für Freizeit, Spiel und Sport nutzen, teilen wir mit der Zecke. Auch Haustiere können Zecken mit in den Wohnbereich bringen.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Für Personen, die sich in den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten Deutschlands aufhalten und Kontakt zu Zecken haben können, erstatten die Krankenkassen die Kosten für die Impfung - als sogenannte Indikationsimpfung. Auch bei einem Urlaubsaufenthalt in einem Risikogebieten außerhalb Deutschlands übernehmen einige Kassen die Kosten als Reiseimpfung. Haben Sie durch Ihrem Beruf ein FSME Risiko, zahlt in der Regel der Arbeitgeber die Impfung.

DE/VAC/0651/17, Dez17

zurück