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Influenza (Virusgrippe)

In der Winterzeit kann man an vier unterschiedlichen Grippe-Virusstämmen erkranken. Herkömmliche Grippe-Impfstoffe decken nur drei Virusstämme ab. Verbreitet sich jedoch der nicht im Dreifach-Impfstoff enthaltene Virusstamm, können Menschen trotz Impfung erkranken. Eine Vierfach-Impfung richtet sich gegen alle vier Virusstämme. Sie kann beim Arzt angefragt werden. So ist man im Winter breiter vor einer Grippe-Infektion geschützt.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Meist beginnt die Influenza aus heiterem Himmel. Aus völligem Wohlbefinden heraus können beispielsweise Fieber bis über 40°C, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit auftreten. Testen Sie hier Ihre Krankheitsanzeichen im Grippe-Check.

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Der Impfstoff für Kinder und Erwachsene ist ein sogenannter Totimpfstoff. Im Impfstoff sind keine lebenden Erreger enthalten. Eine Ansteckung anderer Personen ist ausgeschlossen. Leichtes Unwohlsein und Gliederschmerzen sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Organismus mit Impfstoffbestandteilen. Diese Symptome sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Die Einstichstelle kann für kurze Zeit schmerzen. Im Allgemeinen ist die Grippe-Impfung jedoch gut verträglich.

Nur ein Kinderimpfstoff, der über die Nase gegeben wird, ist ein Lebendimpfstoff. Hier kann die Gefahr einer Übertragung des Impfvirus auf andere Personen bestehen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind angeraten. Ihr Arzt wird Sie beraten.

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In seltenen Fällen kann es auch bei Geimpften zu Erkrankungen kommen. Im Allgemeinen verlaufen diese aber leichter. Die Influenza-Impfung schützt nur gegen Influenzaviren und nicht gegen andere Erreger, die fieberhafte, grippeähnliche Erkrankungen hervorrufen.

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Innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Impfung kann es zu einer Schwellung und Rötung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, einer Erhöhung der Temperatur oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen. Diese Symptome sind in der Regel nur von kurzer Dauer und zeigen, dass das Immunsystem aktiv ist.

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Gerade Patienten mit chronischen Erkrankungen, mit Medikation, die eine Immunabwehr schwächt, Krebspatienten und Transplantierte sollten vor Grippe geschützt sein. Die Wirksamkeit des Impfstoffes kann jedoch aufgrund einer Immunsuppression eingeschränkt sein. Im individuellen Fall ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Transplantationszentrum angezeigt.

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Seit August 2010 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Grippeimpfung allen Schwangeren ab der 13. Schwangerschaftswoche, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens schon ab der Empfängnis.

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Die Erreger der Grippe Influenza-A-Viren und Influenza-B-Viren verändern sich ständig. Ursache dafür ist die genetische Wandlungsfähigkeit der Viren, die dazu führt, dass immer neue abgeänderte Influenzaviren entstehen. Diese veränderten Erreger treffen häufig auf eine weitgehend ungeschützte Bevölkerung. Um dies zu verhindern, stellt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jedes Jahr die im Umlauf befindlichen Virusstämme fest und empfiehlt die neue Zusammensetzung für die Produktion aktueller Influenza-Impfstoffe.

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Idealerweise sollten Sie sich im Herbst, d. h. zwischen September und November gegen Grippe impfen lassen. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Schutzimpfung sinnvoll, da der Schutz bereits 7-14 Tagen nach der Impfung besteht.

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Kinder können ab 6 Monaten gegen Grippe / Influenza geimpft werden. Speziell Kinder mit chronischen Krankheiten oder Immundefekten sind gefährdet und sollten jährlich eine Schutzimpfung erhalten. Kinder, die zuvor noch nicht geimpft worden sind, sollten zum besseren Schutz nach einem Zeitraum von mindestens 4 Wochen eine zweite Impfdosis erhalten.

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Im Prinzip jeder, denn nur mit einer Impfung können Sie sich effektiv vor einer Ansteckung mit Influenza-Viren und den möglichen Folgen schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, die in Deutschland die offiziellen Impf-Empfehlungen heraus­gibt, empfiehlt eine Grippe-Impfung vor allem für Personen ab 60 Jahren und allen Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens. Auch Kinder können ab 6 Monaten gegen Influenza geimpft werden, denn gerade Säuglinge und Kleinkinder sind häufig von Komplikationen wie z.B. einer Mittelohrentzündung betroffen. Hier können Sie die Empfehlungen nachlesen.

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