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Impfen allgemein

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören:

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden) und Desinfektionsmittel (Wundsalbe oder -spray)
  • Fieberthermometer, Pinzette, Schere, Handschuhe
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündung (Vorsicht: Acetylsalicylsäure nicht in Malariagebieten verwenden)
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Dauermedikationen (individuell - ausreichend mitnehmen!)
  • Kortikosteroidsalbe oder/und Antihistaminsalbe gegen allergische Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Insekten- und Sonnenschutzmittel

Hier finden Sie weitere Informationen.

DE/VAC/0733/17, Dez17

Das hängt sehr von Ihrem Reiseziel ab. Informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig nach empfohlen Impfungen z. B. auf www.fit-for-travel.de.

Bitte bedenken Sie auch: Nach der Grundimmunisierung sind in der Regel Auffrischimpfungen erforderlich, damit ein länger anhaltender Schutz erreicht werden kann. Mindestabstände von Impfungen dürfen nicht unterschritten werden.

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  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.

 

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Cholera

Oraler Impfstoff, der je nach Alter 2 oder 3 mal verabreicht wird.
Bei bestehendem Risiko ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren ist eine Auffrischimpfung mit  1 Dosis innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss der Grundimmunisierung vorgesehen.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Die Impfung ist empfohlen für: Aufenthalte in Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen, z. B. in Flüchtlingslagern oder bei Naturkatastrophen.

DE/VAC/0720/17, Dez17

Wiederholte Erkrankung möglich

DE/VAC/0720/17, Dez17

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Diphtherie

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte die Grundimmunisierung gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Pertussis, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b (Hib).

Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgen die Auffrischimpfungen in der Regel als eine Injektion in Kombination mit Tetanus sowie ggf. Pertussis und ggf. Polio.

DE/VAC/0721/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Für Säuglinge vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten.
  • Für Kinder und Jugendliche je eine Auffrischimpfung mit 5-6 Jahren und mit 9-17 Jahren.
  • Für Erwachsene alle 10 Jahre ein Auffrischimpfung.
DE/VAC/0721/17, Dez17

Das Diphtherie-Bakterium ist auf der ganzen Welt verbreitet wird vor allem durch Tröpfcheninfektion (z. B. beim Husten, Niesen oder Sprechen) übertragen. Das Bakterium bildet Gifte, welche die Beschwerden auslösen.

DE/VAC/0721/17, Dez17

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FSME

Gelangt das FSME-Virus beim Zeckenstich in die Blutbahn des Menschen, kann es eine Entzündung des Zentralen Nervensystems verursachen. Erste Anzeichen dafür sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Im späteren Krankheitsverlauf kommt es häufig zu Bewusstseins- und Sprachstörungen, Schwindel und Lähmungen bis hin zum Koma. Nicht bei allen Patienten heilt die Krankheit folgenlos aus. Einige Patienten behalten dauerhafte Beeinträchtigungen wie Lähmungen, Hörstörungen oder Konzentrationsschwächen zurück.

DE/VAC/0651/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die FSME-Impfung allen Bewohnern und Reisenden, die sich in FSME-Risikogebieten in Deutschland und Europa aufhalten, auch wenn dieser Aufenthalt nur vorübergehend ist (Verbreitung).

DE/VAC/0722/17, Dez17

Die FSME-Impfung erzeugt eine Abwehr von FSME-Viren – dadurch ist der Geimpfte geschützt, wenn die Viren durch einen Zeckenstich übertragen werden. Nach einer Grundimmunisierung können Auffrischimpfungen notwendig sein.

DE/VAC/0722/17, Dez17

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Influenza (Virusgrippe)

In der Winterzeit kann man an vier unterschiedlichen Grippe-Virusstämmen erkranken. Herkömmliche Grippe-Impfstoffe decken nur drei Virusstämme ab. Verbreitet sich jedoch der nicht im Dreifach-Impfstoff enthaltene Virusstamm, können Menschen trotz Impfung erkranken. Eine Vierfach-Impfung richtet sich gegen alle vier Virusstämme. Sie kann beim Arzt angefragt werden. So ist man im Winter breiter vor einer Grippe-Infektion geschützt.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Meist beginnt die Influenza aus heiterem Himmel. Aus völligem Wohlbefinden heraus können beispielsweise Fieber bis über 40°C, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit auftreten. Testen Sie hier Ihre Krankheitsanzeichen im Grippe-Check.

DE/VAC/0716/17, Dez17

Der Impfstoff für Kinder und Erwachsene ist ein sogenannter Totimpfstoff. Im Impfstoff sind keine lebenden Erreger enthalten. Eine Ansteckung anderer Personen ist ausgeschlossen. Leichtes Unwohlsein und Gliederschmerzen sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Organismus mit Impfstoffbestandteilen. Diese Symptome sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Die Einstichstelle kann für kurze Zeit schmerzen. Im Allgemeinen ist die Grippe-Impfung jedoch gut verträglich.

Nur ein Kinderimpfstoff, der über die Nase gegeben wird, ist ein Lebendimpfstoff. Hier kann die Gefahr einer Übertragung des Impfvirus auf andere Personen bestehen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind angeraten. Ihr Arzt wird Sie beraten.

DE/VAC/0716/17, Dez17

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Keuchhusten (Pertussis)

Der Schutz gegen Keuchhusten lässt nach der Impfung im Säuglingsalter relativ schnell nach. Deshalb sollte der Impfschutz vor Schuleintritt erneuert werden um eine Erkrankung zu vermeiden.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Keuchhusten kann für Säuglinge aufgrund von Atemstillständen lebensbedrohlich sein. Sie sind zusätzlich besonders gefährdet, weil bei dieser Infektionserkrankung kein Nestschutz von der Mutter an das ungeborene Kind übertragen wird. Deshalb besteht ab dem Tag der Geburt eine Schutzlücke bis der Säugling selbst Antikörper gegen den Erreger bilden kann.

DE/VAC/0726/17, Dez17

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte die Grundimmunisierung gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b (Hib).

Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgt die Impfung in der Regel als eine Injektion in Kombination mit Diphtherie, Tetanus und ggf. Polio.

DE/VAC/0726/17, Dez17

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Hepatitis A

Grundimmunisierung: Zwei Injektionen mit Hepatitis-A-Impfstoff im Abstand von 6 bis 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung ist nach erfolgreicher Impfung ist in der Regel nach 30-40 Jahren notwendig. Lassen Sie sich an den zweiten Termin per eMail erinnern.

Hier geht`s zum Erinnerungsservice

DE/VAC/0724/17, Dez17

Die Impfung ist empfohlen für:

  • Reisende in Gebiete mit hohem Hepatitis-A-Infektionsrisiko;
  • Personen mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen, z. B. Hämophile oder mit Krankheiten der Leber/mit Leberbeteiligung;
  • Personal im Gesundheitsdienst;
  • Kanalisations- und Klärwerksarbeiter;
  • Tätigkeit in Kindertagesstätten und Kinderheimen u. Ä.;
  •  Kontaktpersonen zu Erkrankten.
DE/VAC/0724/17, Dez17

Weltweites Vorkommen, besonders in allen Ländern mit niedrigem Hygienestandard.
Hepatitis A ist nach Grippe die zweithäufigste Reisekrankheit, die durch Impfung vermeidbar ist. Die Verbreitungsgebiete decken sich mit zahlreichen beliebten Reiseländern am Mittelmeer oder in Asien, Afrika, Osteuropa und Südamerika.

Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0724/17, Dez17

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Hepatitis B

Nichtgeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Kinder sollten die Impfung bis zum 18. Geburtstag nachholen. Darüber hinaus sind standardmäßige Auffrischimpfungen derzeit nicht von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Sollte jedoch ein erhöhtes Infektionsrisiko im Jugend- oder Erwachsenenalter auftreten ist eine erneute Impfung empfohlen, hierzu zählen folgende Personengruppen:

Personen mit erhöhtem beruflichen Expositionsrisiko, einschließlich Auszubildende, Praktikanten, Studierende und ehrenamtliche Tätige mit vergleichbarem Expositionsrisiko, z. B. Personal in medizinischen Einrichtungen (einschließlich Labor-und Reinigungspersonal), Sanitäts- und Rettungsdienst, betriebliche Ersthelfer, Polizisten, Personal von Einrichtungen, in denen eine erhöhte Prävalenz von Hepatitis-B-Infizierten zu erwarten ist (z. B. Gefängnisse, Asylbewerberheime, Behinderteneinrichtungen). *,**

* Die angeführten Personengruppen haben exemplarischen Charakter und stellen keine abschließende Indikationsliste dar. Die Impfindikation ist auf Grundlage einer Einschätzung des tatsächlichen Expositionsrisikos zu stellen (s. a. Epid. Bull. 36/2013).
** Im Bereich der Arbeitsmedizin sind die Empfehlungen der ArbMedVV zu beachten.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Obwohl das Erkrankungsrisiko für Kinder ohne familiäre Risiken relativ niedrig ist, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 1995 die Hepatitis-B-Impfung allen Säuglingen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten. Dies ist u. a. darin begründet, dass für die selten auftretenden Krankheitsfälle bei Säuglingen und Kleinkindern ein besonders hohes Risiko für eine chronische Verlaufsform besteht. Nicht immunisierte Kinder sollten die Impfung jederzeit nachholen.

DE/VAC/0725/17, Dez17

Säuglinge werden in der Regel mit dem 6fach Impfstoff 4x geimpft.

Bei Verwendung des Einzelimpfstoffes: drei Impfungen (zwei im Abstand von einem Monat, die dritte 6 Monate nach der ersten) mit einem Hepatitis-B-Impfstoff. Eine Auffrischimpfung ist 10 Jahre nach erfolgreicher Impfung nur bei Personen mit besonders hohem individuellem Expositionsrisiko notwendig, bei Personen mit Immundefizienz häufiger.

Lassen Sie sich an den zweiten Termin per e-Mail erinnern. Hier geht`s zum Erinnerungsservice

DE/VAC/0725/17, Dez17

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Kinderlähmung

Nach wie vor gelten die temporären WHO-Polioempfehlungen bei Reisen in die Polio-infizierten Länder, d.h. bei Reisen nach Pakistan und Afghanistan, müssen Einheimische und Reisende, die sich >4 Wochen in einem dieser Länder aufhalten, bei ihrer Ausreise aus einem dieser Länder eine max. 12 Monate zurückliegende Polioimpfung aufweisen.

DE/VAC/0727/17, Dez17

Die Ansteckung erfolgt fäkal oral, d.h. über kontaminierte Nahrung oder Trinkwasser.

DE/VAC/0727/17, Dez17

Die Kinderlähmung steht kurz vor der Ausrottung. Nur in Afghanistan und Pakistan gibt es noch endemische Fälle. Sogar Nigeria ist seit dem Herbst 2015 nach WHO Angaben frei von Kinderlähmung. Wichtig ist nun das konsequente Weiterimpfungen in diesen Ländern.

DE/VAC/0472/15f, Feb16

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Masern

Nach einer kompletten Masernimpfserie ist in der Regel von einem lebenslangen Schutz auszugehen, d. h. es müssen keinerlei Nachimpfungen durchgeführt werden.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Diese Annahme wurde in vielen Studien untersucht (u. a. Taylor LE, et al. Vaccines are not associated with autism: An evidence-based meta-analysis of case-control and cohort studies. Vaccine 2014). In sämtlichen Studien konnte ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Autismus und einer Masernimpfung nicht bestätigt werden.

DE/VAC/0729/17, Jan18

Diese Hypothese ist unlängst in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht und komplett wiederlegt worden (Mina et al., Vol.348, Issue 6235 Science 2015). In dieser Arbeit wurde nachgewiesen, dass eine natürlich durchgemachte Masernerkrankung eine erhebliche Schwächung des Immunsystems nach sich zieht. Dieses hat eine für 2 bis 3 Jahre erhöhte Infektanfälligkeit nach einer überstanden Wildmaserninfektion zur Folge. Nur die Masernimpfung vermag diesen negativen Effekt auf das Immunsystem zu verhindern.

DE/VAC/0729/17, Jan18

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Windpocken

Um die hohen Erkrankungszahlen und die damit verbundenen Komplikationen zu reduzieren, wird die Impfung allen Kindern empfohlen. Das Impfschema besteht aus zwei Impfungen im Abstand von mindestens 4-6 Wochen. Diese sollten gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) im Alter von 11-14 Monaten und 15-23 Monaten erfolgen. Bis dahin nicht erfolgte Impfungen sollten bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Des Weiteren besteht u. a. bei seronegativen Frauen mit Kinderwunsch eine Impfempfehlung mit zwei Impfdosen.

DE/VAC/0732/17, Jan18

Meningokokken

Säuglinge, Kleinkinder, Teenager und Reisende können besonders von einer Meningokokken-Infektion betroffen sein.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/risikogruppen 
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind Bakterien, die lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis) auslösen können. Betroffen sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/meningokokken
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

Meningokokken können neben den am meisten gefürchteten Krankheitsbildern Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auch milde verlaufen. Symptome sind dann leichtes Fieber und Gelenkschmerzen.

Mehr Informationen:
https://www.impfen.de/meningitis/krankheitsverlauf
https://www.meningitis-bewegt.de/meningokokken-meningitis/

DE/VAC/0717/17, Dez17

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Typhus

Polysaccharidimpfstoff: 1 Impfung.

Oraler Impfstoff: je eine Kapsel am Tag 1, 3, 5.

Eine Auffrischimpfung ist nach spätestens drei Jahren beim Polysaccharidimpfstoff und bei weiter bestehendem Erkrankungsrisiko nötig. Jährliche Auffrischung bei oralem Impfstoff und weiter bestehendem Risiko. Ihr Arzt wird Sie beraten. Suchen Sie hier nach einem reisemedizinisch weitergebildeten Arzt in Ihrer Nähe.

DE/VAC/0731/17, Dez17

Reisende in Endemiegebiete (Asien, Afrika, Südamerika).

DE/VAC/0731/17, Dez17

Überall vorkommend, abhängig von den hygienischen Verhältnissen. Das höchste Risiko besteht bei Reisen nach Asien. Eine Karte finden Sie hier.

DE/VAC/0731/17, Dez17

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Gelbfieber

  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.

 

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Malaria

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die über Mücken vornehmlich in der Dämmerung und während der Nacht übertragen wird. Die beste Malariaprophylaxe ist daher Mückenstiche zu vermeiden. (z. B. imprägnierte Mückennetze und Repellentien). Risikogebiete gibt es in Südamerika, Afrika und Asien.

Für viele Länder ist eine Chemoprophylaxe empfohlen. Ihr reisemedizinisch fortgebildeter Arzt berät Sie gern. Sie finden ihn hier:
https://www.fit-for-travel.de/rund-um-reise/arztsuche

weiter zu fit-for-travel.de DE/VAC/0728/17, Dez17

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Ja, wichtig ist, dass Sie sich alle 10 Jahre in Kombination mit Diphtherie und Pertussis auffrischen lassen und im Verletzungsfall möglichst schnell zum Arzt gehen und Ihren Immunstatus überprüfen lassen.

DE/VAC/0718/17, Dez17

Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Der Erreger Haemophilus influenzae Typ b (Hib) verursacht besonders bei Säuglingen und Kleinkindern verschiedene schwere Krankheiten: Lungenentzündung (Pneumonie), Hirnhautentzündung (Meningitis) und Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) sowie Blutvergiftung (Sepsis) und Entzündungen von Knochenmark (Osteomyelitis) und Gelenken (Arthritis). Eine invasive Infektion ist eine der schwersten bakteriellen Infektionen bei Kindern in den ersten fünf Lebensjahren.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Eine invasive Infektion kann besonders bei Säuglingen und Kleinkindern zu Komplikationen wie Hirnhautentzündungen oder Entzündungen des Kehldeckels, die mit Erstickungsanfällen einhergehen, führen. Bleibende Schäden und Todesfälle sind möglich, weswegen die Ständige Impfkommission (STIKO) eine frühzeitige Impfung ab dem Alter von 2 Monaten empfiehlt.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Die Impfung sollte gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Pertussis.

DE/VAC/0723/17, Dez17

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Rotaviren

Nein, eine Auffrischimpfung ist nicht notwendig.

DE/VAC/0730/17, Dez17

Im ersten Lebensjahr sind Kinder durch eine Rotaviruserkrankung besonders gefährdet. Die Impfserie sollte frühzeitig, spätestens bis zum Alter von 12 Wochen, beginnen und je nach verwendetem Impfstoff bis zum Alter von 24 bzw. 32 Wochen abgeschlossen sein. Somit wird ein möglichst frühzeitiger Schutz erreicht. Je früher man die Grundimmunisierung (Impfserie) abschließt, desto früher kann die Schutzwirkung gegen eine Rotaviruserkrankung aufgebaut werden.

DE/VAC/0730/17, Dez17

Eine Invagination ist die Einstülpung eines Darmabschnitts bei der es zu einer massiven Störung der Darmfunktion und bei nicht behandeln zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss kommen kann. Das Risiko der natürlich vorkommenden Invagination ist nach der Rotavirus-Schluckimpfung leicht erhöht (1-2 zusätzliche Fälle pro 100000 geimpfte Kinder). Die Symptome einer Darminvagination sind z. B. starke Bauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen und blutige Stühle. Diese Symptome treten häufig in der ersten Woche nach der Impfung auf. Bei ersten Anzeichen einer Darminvagination sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

DE/VAC/0730/17, Dez17

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Gürtelrose

Eine gesunde Ernährung sowie regelmäßige körperliche Aktivität helfen das Immunsystem fit zu halten. Der Hauptrisikofaktor bleibt jedoch das steigende Alter, da das Immunsystem ebenfalls altert und schwächer wird. Eine wirksame Vorbeugung von Gürtelrose kann nur durch eine Impfung erreicht werden.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Durch eine Gürtelroseerkrankung wird das Immunsystem aktiviert. Es bildet Abwehrzellen und entwickelt – wie nach der Erstinfektion mit Windpocken – eine Immunantwort, die gegen diese Viren ankämpft. Die Wahrscheinlichkeit, wiederholt an Gürtelrose zu erkranken, ist deutlich geringer und liegt bei 1-3 %.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

Eine Gürtelroseerkrankung kann keine Gürtelrose an einem anderen Menschen hervorrufen. Jedoch kann das Virus bei Menschen, die noch keine Windpocken-Infektion hatten, eine solche auslösen. Ein typisches Szenario wäre der Kontakt zu z. B. den Enkelkindern während einer Gürtelrose Erkrankung. Hier ist besondere Vorsicht geboten – vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, die noch keine Impfung gegen Windpocken erhalten haben.

DE/HRZ/0015/18, Mai18

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