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Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Der Erreger Haemophilus influenzae Typ b (Hib) verursacht besonders bei Säuglingen und Kleinkindern verschiedene schwere Krankheiten: Lungenentzündung (Pneumonie), Hirnhautentzündung (Meningitis) und Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) sowie Blutvergiftung (Sepsis) und Entzündungen von Knochenmark (Osteomyelitis) und Gelenken (Arthritis). Eine invasive Infektion ist eine der schwersten bakteriellen Infektionen bei Kindern in den ersten fünf Lebensjahren.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Eine invasive Infektion kann besonders bei Säuglingen und Kleinkindern zu Komplikationen wie Hirnhautentzündungen oder Entzündungen des Kehldeckels, die mit Erstickungsanfällen einhergehen, führen. Bleibende Schäden und Todesfälle sind möglich, weswegen die Ständige Impfkommission (STIKO) eine frühzeitige Impfung ab dem Alter von 2 Monaten empfiehlt.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Die Impfung sollte gemäß den Empfehlungen je als eine Injektion in Kombination mit folgenden anderen empfohlenen Impfungen erfolgen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B und Pertussis.

DE/VAC/0723/17, Dez17

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Für Säuglinge vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Lebensmonaten. Bis zu einem Alter von vier Jahren sollten bei Ungeimpften oder unvollständig Geimpften baldmöglichst Nachholimpfungen erfolgen. Ab dem Alter von fünf Jahren ist eine Hib-Impfung in der Regel nicht mehr vorgesehen. Ausnahmen sind Personen, denen die für das Immunsystem wichtige Milz von Geburt an fehlt oder deren Milz nicht funktionsfähig ist bzw. bei einer Operation entfernt werden muss.
DE/VAC/0723/17, Dez17

Der Erreger ist das Bakterium Haemophilus influenzae vom Typ b (Hib). Es kommt nur beim Menschen vor und findet sich vor allem auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege. Übertragen wird es von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion (z. B. durch Husten, Niesen oder Sprechen).

DE/VAC/0723/17, Dez17

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