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Bessere Versorgung mit Impfstoffen für gesetzlich Versicherte

Durch eine Gesetzesänderung im Bundestag werden gesetzlich Krankenversicherte mit einem breiteren Angebot an Impfstoffen versorgt. So profitieren Sie vom Fortschritt in der Impfstoffforschung.



Impfstoffhersteller arbeiten hart daran, Impfstoffe stetig zu verbessern, sie noch sicherer und wirksamer zu machen oder neue Impfstoffe gegen Krankheiten zu entwickeln, für die es bislang keine Möglichkeit der Impfprävention gibt. Aufwändige Forschungsprojekte und umfangreiche Studien sind notwendig, um die Sicherheit zu prüfen und eine Zulassung zu bekommen. Erst dann können die Kosten für einen Impfstoff von der Krankenversicherung übernommen werden. Ärgerlich ist es jedoch, wenn Sie als Versicherte/r gar nicht die Möglichkeit bekommen, diese Impfstoffe zu erhalten, da die Krankenkasse die Kosten nur für ein anderes Präparat erstattet. Das konnte in der Vergangenheit passieren, denn es gab – vom Gesetzgeber gewünscht – bindende Verträge zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen und den Impfstoffherstellern.

Nun hat der Deutsche Bundestag eine Änderung dieses Vorgehens beschlossen: Für Impfstoffe gibt es zukünftig keine Rabattverträge mehr zwischen gesetzlichen Krankenversicherungen und den Herstellern. Das Entscheidende für Sie als gesetzlich Krankenversicherte ist, dass ab sofort die Impfstoffe aller Hersteller für Ihre Versorgung zur Verfügung stehen, weil die Exklusivität der bestehenden Rabattverträge aufgehoben worden ist. Somit profitieren Sie direkt vom Fortschritt in der Impfstoffforschung und –entwicklung, wie beispielsweise bald vom neuen 4fach-Impfstoff gegen Grippe.

Gesetzliche Versicherte können daher nicht nur von Beginn an teilhaben an neuen Entwicklungen, sondern es wird auch sichergestellt, dass immer ein Impfstoff zur Verfügung steht, auch wenn sich die Produktion eines Herstellers verzögert.


DE/VAC/0472/15ao, Mai17


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