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Dehydrierung – wie erkennt man diese?

Austrocknung des kleinen Körpers als Folge einer Rotavirus-Infektion

Die Darmflora von Säuglingen und kleinen Kindern muss sich erst entwickeln, weshalb es in den ersten Lebensmonaten zu Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung kommen kann. Das stellt dann meist keinen Grund zur Sorge dar. Leiden die Kleinen jedoch an starkem Durchfall und Erbrechen, kann eine Dehydrierung die Folge sein.

Um dies zu verhindern und um rechtzeitig einen Arzt aufsuchen zu können, ist es wichtig, die Symptome rechtzeitig zu erkennen. Wenn die Kleinen einen ausgetrockneten Mund vorweisen oder teilnahmslos wirken, sollten die Eltern achtsam werden. Auch eine eingesunkene Fontanelle (Grübchen oberhalb der Stirn) dient als deutliches Warnsignal. Treten beim Weinen keine Tränen aus den leicht eingesunkenen Augen hervor, ist dies ebenfalls ein Zeichen einer beginnenden Austrocknung. Auch blasse und fahle Haut sowie eine trockene Windel sollten Anlass zur Sorge geben. Man sollte schnellstmöglich einen Arzt oder die Ambulanz aufsuchen, damit der Flüssigkeitsverlust durch Zuführung einer Elektrolytlösung ausgeglichen werden kann.

Im Falle von Rotavirus-Infektionen, die die häufigste Ursache von Brechdurchfallerkrankungen bei Säuglingen und kleinen Kindern darstellen, kann mit einer unkomplizierten Schluckimpfung einem solch schweren Verlauf vorgebeugt werden. Die Rotavirus-Impfung wird offiziell von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen empfohlen. Diese wird in zwei oder drei Dosen – je nach verwendetem Impfstoff – einfach in den Mund geträufelt. Wichtig ist, dass die Impfserie möglichst früh (ab der vollendeten sechsten Lebenswoche) begonnen und rechtzeitig bis zur 24. bzw. 32. Lebenswoche abgeschlossen wird.


DE/VAC/0472/15i, Feb16


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