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Grippe-Impfung 2017: Breiterer Schutz für Kassenpatienten

Vierfach-Impfstoff wird nach Gesetzesänderung von Krankenkassen übernommen Hohes Fieber, starker Husten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen als typische Symptome: Die Grippesaison steht vor der Tür. An der echten Virusgrippe (Influenza) könnten in diesem Jahr wieder sehr viele Menschen in Deutschland erkranken. Gefürchtet sind Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung, die schwerwiegend verlaufen können. Als wirksamste Prävention gegen Influenza gilt die Grippe-Impfung. Auch Kassenpatienten können sich nun besser schützen: Seit diesem Jahr übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Piks mit dem breiteren Vierfach-Impfstoff für alle gefährdeten Personen.

Vier schützen breiter als drei

Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in jeder Grippesaison die Impfstoffe neu zusammengesetzt. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach-Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Kassenpatienten erhielten dagegen die herkömmlichen Grippe-Impfstoffe mit nur drei Komponenten. Nach einer Gesetzesänderung können in dieser Grippesaison nun gesetzlich Krankenversicherte ebenfalls die Vierfach-Grippe-Impfung für einen breiteren Schutz erhalten. Der Vierfach-Impfstoff kann beim Hausarzt angefragt werden.

Was die echte Grippe von einer Erkältung unterscheidet
Der Unterschied zwischen der echten Grippe (Influenza) und einer Erkältung (grippaler Infekt) zeigt sich in Verlauf und Schwere der Erkrankung. Bei der Virusgrippe fühlen Infizierte sich schlagartig krank, klagen über hohes Fieber bis zu 40 °C, starke Kopf- und Gliederschmerzen. Typisch für Grippe-Erkrankungen können auch ein trockener Husten, ein Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein sein.1, 2 Eine Erkältung hingegen beginnt meist eher schleichend, der Erkrankte fühlt sich unwohl, der Hals beginnt zu kratzen, gefolgt von Heiserkeit und Schnupfen. Während sich bei einer Erkältung im Regelfall innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung einstellt, kann eine Grippe langwieriger verlaufen. In einigen Fällen dauert die Genesungsphase mehrere Wochen. Vor allem vorhandene Risikofaktoren können zu einer schwereren und längeren Erkrankung beitragen.2 

 

 

Komplikationen sind möglich
Die echte Grippe kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen – und ist daher insbesondere für Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen, chronischen Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten und älteren Menschen über 60 Jahren gefährlich.1 Im Zuge einer Influenza können Lungenentzündungen, Mittelohrenentzündungen sowie eine Bronchitis auftreten.1 Darüber hinaus kann eine bedrohliche Herzmuskelentzündung die Folge einer Grippe sein. Durch die Schwächung der Abwehrkräfte aufgrund der Grippe-Infektion kann es zusätzlich zu folgenschweren bakteriellen Infektionen (Superinfektionen) kommen.2 Eine Grippe-Erkrankung kann tödlich verlaufen.

Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahre, Schwangere sowie Personen jeden Alters (auch Kinder) mit Grunderkrankungen, wie z.B. chronischen Lungenerkrankungen (Asthma, COPD), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten, sollten sich impfen lassen.

Sehenswert sind auch die Filme auf www.youtube.de: „Grippe – warum jährlich impfen?“ und „Grippe-Mythen“.

 

Quellen:

1     https://www.impfen.de/reiseimpfung/reiseindikationen/virusgrippe-influenza/

2     http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html#FAQId2436726

 

 

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Anke Helten, Senior-PR-Manager GSK (Hintergrundinformationen)

Tel.: 089 36044-8102, E-Mail: anke.a.helten@gsk.com

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Svenja Scheibel Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und umfangreiches Bildmaterial)

Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: s.scheibel@borchert-schrader-pr.de

Borchert & Schrader PR GmbH, Antwerpener Straße 6-12, 50672 Köln

 


DE/QIV1/0008/17, Jul17


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