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Rotaviren: Die kalte Jahreszeit ist die Hochsaison der Ansteckung

Während der kalten Jahreszeit steigt das Risiko sich mit Krankheiten zu infizieren, denn viele Menschen halten sich vermehrt in geschlossenen Räumen auf engem Raum auf. Doch nicht nur Grippeviren werden von Mensch zu Mensch weitergegeben. Unter Säuglingen und Kleinkindern spielen gerade Rotaviren bzw. schwere Rotavirus-Erkrankungen eine bedeutende Rolle.

Rotaviren werden fäkal-oral durch Schmierinfektionen übertragen. Dabei können die Viren im direkten Kontakt beim Spielen oder auch über kontaminierte Gegenstände wie Spielzeug oder Sauger übertragen werden. Da die Viren lange Zeit auf Gegenständen überleben können, besteht eine hohe Ansteckungsgefahr, ob in Krippe, KiTa oder Krabbelgruppe oder innerhalb der Familie. Besonders in der kalten Jahreszeit spielen die Kinder auf engem Raum miteinander. So steigt das Risiko einer Ansteckung.

Rotaviren können heftige Brechdurchfälle verursachen. Durch den damit verbunden Flüssigkeitsverlust kann der Körper des Säuglings oder Kleinkindes schnell austrocknen. Dies kann soweit führen, dass eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich wird. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) wurden zum Beispiel im Jahr 2014 57 % aller Personen mit einer Rotaviruserkrankung ins Krankenhaus aufgenommen. Schutz vor einem schweren Verlauf einer Infektion mit Rotaviren kann eine möglichst frühzeitige schützende Impfung bieten. Dabei ist es besonders wichtig die Impfserie der Grundimmunisierung (Impfserie) für eine Schutzwirkung abzuschließen.

In Deutschland stehen zwei Impfstoffe zur Grundimmunisierung zur Verfügung. Je nach Impfstoff sind 2 oder 3 Impfungen für die Grundimmunisierung notwendig. Frühestmöglich kann ein Säugling durch eine vollständige Impfungserie im Alter von 10 Wochen geschützt sein unter Verwendung des 2 Dosen Schemas mit Impfungen im Alter von 6 und 10 Wochen.


DE/VAC/0472/15i, Feb16


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