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Ihr Beruf führt Sie in die Natur!

Sie arbeiten draußen, in Gärten, Wäldern oder Wiesen. Dort kommen auch Zecken häufig vor, und einige können beim Stich auch Krankheiten übertragen, wie das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME-Virus).

 

Es wird empfohlen, lange Hosen als Schutz vor Zecken zu tragen. Diese Schutzmaßnahme reicht häufig nicht alleine aus, und Zecken schaffen es, die ungeschützte Haut zu erreichen. Besonders in Berufen in der freien Natur ist das Risiko einer Erkrankung durch Zecken höher, weil es hier häufig zu Zeckenstichen kommt.

Eine Studie zeigte, dass ca. 43 % der untersuchten Forstarbeiter in Baden-Württemberg Kontakt mit dem FSME-Virus hatten, obwohl das Virus nur bei 2,3 % der getesteten Zecken in der Region nachgewiesen werden konnte.

Im Gegenteil zu anderen von Zecken übertragenen Erkrankungen, wie die Borreliose, die überall in Deutschland verbreitet sind, kommt die FSME vor allem im Süden, in sogenannten Risikogebieten, vor. 

Auch außerhalb von FSME-Risikogebieten kann das Risiko für FSME vorhanden sein: Eine Studie des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes bei Forstarbeitern zeigte das Vorkommen des Virus und damit Infektionsgefahr auch in Niedersachsen. 
Es gibt auch Hinweise auf das Virus in vielen anderen Regionen außerhalb der Risikogebiete, und Sie könnten daher auch ein Risiko haben.

Zeckenstiche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die FSME kann zu einer Entzündung des Gehirns mit Langzeitkomplikationen führen.

Diesem Risiko kann man ganz einfach vorbeugen. Sie können sich mit sehr einfachen Maßnahmen gegen Zecken und gegen FSME schützen.
 
Mehr über die Erkrankung und die Schutzmaßnahmen finden Sie hier.
Schutz vor Zecken & FSME
Mehr über die FSME

 


DE/ENC/0041/17a, Dez17