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29. Januar 2016

Bei Nasendusche auf das richtige Mischungsverhältnis achten

Bei Schnupfen kann die Spülung der Nase mit einer Salzlösung die Beschwerden lindern. Wichtig ist dabei, auf das richtige Mischungsverhältnis von Salz und Leitungswasser zu achten. Zudem sollte kein Salz verwendet werden, dass Jod, Fluorid oder so genannte Trennmittel enthält. Am besten ist Meersalz.


Bei einer verstopften Nase kann eine Nasendusche hilfreich sein. Dabei wird in einem dafür vorgesehen Behälter der Nasendusche Salz in Leitungswasser aufgelöst und anschließend die Nasengänge mit der Salzlösung gespült. Um durch das Spülen eine wirksame Linderung zu erzielen, ist allerdings das richtige Mischungsverhältnis von Wasser und Salz wichtig. Darauf weist Bettina Sauer von der Stiftung Warentest hin.

Enthält die Lösung zu viel Salz, kann dies zu einer Reizung der Schleimhäute führen. Die Expertin empfiehlt als einfache Faustformel, pro halbem Liter Wasser einen Teelöffel Salz hinzuzugeben. Direkt nach der Zubereitung der Salzlösung sollte mit der Spülung begonnen werden. Am besten verwendet man für die Behandlung frisches Leitungswasser direkt aus dem Wasserhahn. Abgestandenes Wasser ist aus hygienischen Gründen nicht geeignet.

Die Stiftung Warentest empfiehlt für Nasenspülungen insbesondere Meerwasser. Aber auch Speisesalz, das kein Jod, Fluorid oder so genannte Trennmittel enthält, ist verwendbar. Zudem werden abgepackte Salzpäckchen im Handel angeboten. Vor und nach ihrer Anwendung sollte die Nasendusche gewaschen werden, damit keine Keime zurück bleiben. Einfach unter fließend warmes Wasser halten und zum Trocknen kopfüber aufstellen reicht aus. Wer seine Nasendusche intensiver reinigen möchte, stellt sie in die Spülmaschine.

Quelle: DPA


DE/FLU/0105/15, Dez15