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2. Februar 2017

Übliche Impfreaktionen – kennen Sie die?

Jede Impfung ist ein Training für das Immunsystem. Häufig gehen damit sog. „übliche Impfreaktionen“ einher. Lesen Sie hier, welche das sind.


Familie mit PicknickkorbJede Impfung ist ein Training für das Immunsystem. Häufig gehen damit sog. „übliche Impfreaktionen“ einher.

Das können sein:

  • für die Dauer von 1–3 Tagen (gelegentlich länger) anhaltende Rötung, Schwellung oder Schmerzhaftigkeit an der Injektionsstelle,
  • für die Dauer von 1–3 Tagen Fieber <39,5°C (bei rektaler Messung), Kopf- und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein, Übelkeit, Unruhe, Schwel­lung der regionären Lymphknoten

Bei einigen Impfungen kann es auch zu einer sog. „Impfkrankheit“ kommen. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass 1–3 Wochen nach der Verabreichung abgeschwächter Lebendimpfstoffe folgende Symptome auftreten: z. B. eine leichte Parotisschwellung, kurzzeitige Arthralgien oder ein flüchtiges Exanthem nach der Masern-, Mumps-, Röteln- oder Varizellen-Impfung oder milde gastrointestinale Beschwerden, z. B. nach der oralen Rotavirus- oder Typhusimpfung.

 

Quelle: Epid. Bull. 34/2018
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/34_18.pdf?__blob=publicationFile


DE/VAC/0472/15ae, Sep18