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Grippeimpfung – wer, was, wann

Auf eines kann man sich mit Sicherheit verlassen, sobald die kältere Jahreszeit beginnt: die nächste Grippe-Welle kommt bestimmt.

 

Auf eines kann man sich mit Sicherheit verlassen, sobald die kältere Jahreszeit beginnt: die nächste Grippe-Welle kommt bestimmt. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkomission STIKO gefährdeten Personen, sich impfen zu lassen. Wen das besonders betrifft und warum auch gesetzlich Versicherte ab dieser Grippe-Saison einen breiteren Impfschutz bekommen können, ein Beitrag von Andreas Suckel:

Je kälter es wird, desto mehr Grippe-Fälle gibt es. Besonders Über-60-Jährige, chronisch Kranke wie Asthmatiker oder Diabetiker und Schwangere sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Dazu der Allgemeinmediziner und Impf-Experte Professor Klaus Wahle:

Prof. Klaus Wahle:
Ja, diese Gruppen haben alle gemeinsam, dass bei ihnen die Grippe häufiger einen schweren Verlauf nehmen kann. Impfen lassen sollte sich aber auch, wer im medizinischen Bereich arbeitet oder allgemein in seinem Job viel auf andere Menschen trifft.

Während der Grippesaison sind vier verschiedene Virusstämme im Umlauf. Bisher wurden standardmäßig Dreifach-Impfstoffe verwendet. Das konnte bedeuten, trotz Impfung zu erkranken, wenn sich der nicht im Impfstoff enthaltene Virusstamm verbreitet:

Prof. Klaus Wahle:
Einen breiteren Schutz bietet hier ein Vierfach-Impfstoff. Bisher wurde in der Regel nur der Dreifach-Impfstoff von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Aufgrund einer Gesetzesänderung können die Vierfach-Impfstoffe nun auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden und bieten somit Kassenpatienten einen breiteren Grippe-Impfschutz. Trotzdem sind die Ärzte oft angehalten, weiterhin Dreifach-Impfstoffe zu verwenden. Deshalb mein Rat: Fragen Sie ganz gezielt bei Ihrem Arzt nach der Vierfach-Impfung.


DE/QIV1/0012/17, Aug17