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Impfen allgemein

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören:

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden) und Desinfektionsmittel (Wundsalbe oder -spray)
  • Fieberthermometer, Pinzette, Schere, Handschuhe
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündung (Vorsicht: Acetylsalicylsäure nicht in Malariagebieten verwenden)
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Dauermedikationen (individuell - ausreichend mitnehmen!)
  • Kortikosteroidsalbe oder/und Antihistaminsalbe gegen allergische Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Insekten- und Sonnenschutzmittel

Hier finden Sie weitere Informationen.

Das hängt sehr von Ihrem Reiseziel ab. Informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig nach empfohlen Impfungen z.B. auf www.fit-for-travel.de.

Bitte bedenken Sie auch: Nach der Grundimmunisierung sind in der Regel Auffrischimpfungen erforderlich, damit ein länger anhaltender Schutz erreicht werden kann. Mindestabstände von Impfungen dürfen nicht unterschritten werden.

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  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.
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Cholera

Oraler Impfstoff, der je nach Alter 2 oder 3 mal verabreicht wird.
Bei bestehendem Risiko ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren ist eine Auffrischimpfung mit  1 Dosis innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss der Grundimmunisierung vorgesehen.

Die Impfung ist empfohlen für: Aufenthalte in Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen, z. B. in Flüchtlingslagern oder bei Naturkatastrophen.

Wiederholte Erkrankung möglich

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FSME

Die Regionen, in denen häufiger Zecken das FSME-Virus übertragen, sind sogenannte FSME-Risikogebiete. In Deutschland sind das Bayern, Baden-Württemberg sowie Teile von Hessen, Sachsen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Auch außerhalb der Risikogebiete kann das Virus vorkommen.In vielen beliebten europäischen Urlaubsregionen übertragen Zecken das FSME-Virus. So z.B. in Teilen von Österreich, Tschechien, Ungarn, Skandinavien, Kroatien, Slowenien, auf dem Baltikum und in der Schweiz. Die Verbreitung erstreckt sich von Europa über Asien bis in den Norden Japans.

Wittert die Zecke ein Opfer, lässt sie sich im Vorbeigehen von ihm abstreifen und krabbelt dann am Körper zu einer gut durchbluteten Hautstelle. Zecken lassen sich nicht von Bäumen herab auf ihre Opfer fallen. Sie lauern auf Sträuchern, Gräsern und Büschen bis zu 1,5 m Höhe im Unterholz, am Wegesrand oder auf Wiesen.

Diese einfachen Tipps können helfen, das Risiko eines Zeckenstichs zu reduzieren.

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Influenza (Virusgrippe)

Meist beginnt die Influenza aus heiterem Himmel. Aus völligem Wohlbefinden heraus können beispielsweise Fieber bis über 40°C, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit auftreten. Testen Sie hier Ihre Krankheitsanzeichen im Grippe-Check.

Bei Totimpfstoffen nicht. Im Impfstoff sind keine lebenden Erreger enthalten. Leichtes Unwohlsein und Gliederschmerzen sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Organismus mit Impfstoffbestandteilen. Diese Symptome sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. In Einzelfällen schmerzt die Einstichstelle für kurze Zeit. Im Allgemeinen ist die Grippe-Impfung jedoch gut verträglich. Auch eine Ansteckung anderer Personen ist ausgeschlossen.

Beim Lebendimpfstoff besteht die Gefahr einer Übertragung des Impfvirus auf andere Personen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind angeraten. Ihr Arzt wird Sie beraten.

In seltenen Fällen kann es auch bei Geimpften zu Influenza-Erkrankungen kommen. Im Allgemeinen verlaufen diese aber leichter. Die Influenza-Impfung schützt nicht gegen die Vielzahl von anderen Erregern, die fieberhafte, grippeähnliche Erkrankungen hervorrufen.

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Hepatitis A

Grundimmunisierung: Zwei Injektionen mit Hepatitis-A-Impfstoff im Abstand von 6 bis 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung ist nach erfolgreicher Impfung ist in der Regel nach 30-40 Jahren notwendig. Lassen Sie sich an den zweiten Termin per eMail erinnern.

Hier geht`s zum Erinnerungsservice

Die Impfung ist empfohlen für:

  • Reisende in Gebiete mit hohem Hepatitis-A-Infektionsrisiko;
  • Personen mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen, z. B. Hämophile oder mit Krankheiten der Leber/mit Leberbeteiligung;
  • Personal im Gesundheitsdienst;
  • Kanalisations- und Klärwerksarbeiter;
  • Tätigkeit in Kindertagesstätten und Kinderheimen u. Ä.;
  •  Kontaktpersonen zu Erkrankten.

Weltweites Vorkommen, besonders in allen Ländern mit niedrigem Hygienestandard.
Hepatitis A ist nach Grippe die zweithäufigste Reisekrankheit, die durch Impfung vermeidbar ist. Die Verbreitungsgebiete decken sich mit zahlreichen beliebten Reiseländern am Mittelmeer oder in Asien, Afrika, Osteuropa und Südamerika.

Eine Karte finden Sie hier.

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Hepatitis B

Drei Impfungen (zwei im Abstand von einem Monat, die dritte 6 Monate nach der ersten) mit einem Hepatitis-B-Impfstoff. Eine Auffrischimpfung ist 10 Jahre nach erfolgreicher Impfung nur bei Personen mit besonders hohem individuellem Expositionsrisiko notwendig, bei Personen mit Immundefizienz häufiger.

Lassen Sie sich an den zweiten Termin per eMail erinnern. Hier geht`s zum Erinnerungsservice

  1. Reisende (wobei eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich ist) Informationen dazu finden Sie auf fit-for-travel.de
  1. Personen, bei denen wegen einer vorbestehenden oder zu erwartenden Immundefizienz bzw. -suppression oder wegen einer vorbestehenden Erkrankung ein schwerer Verlauf einer Hepatitis-B-Erkrankung zu erwarten ist.
  1. Personen mit einem erhöhten nichtberuflichen Expositionsrisiko, z. B. Kontakt zu HBsAg-Trägern in Familie/Wohngemeinschaft, Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, i. v. Drogenkonsumenten, Gefängnisinsassen, ggf. Patienten psychiatrischer Einrichtungen
  1. Personen mit einem erhöhten beruflichen Expositionsrisiko, z. B. expositionsgefährdetes Personal in medizinischen Einrichtungen (einschließlich Auszubildender, Labor- und Reinigungspersonal), Ersthelfer, Polizisten, Personal von Einrichtungen, in denen eine erhöhte Prävalenz von HepatitisB-Infizierten zu erwarten ist (z. B. Gefängnisse, Asylbewerberheime, Behinderteneinrichtungen)

Weltweites Vorkommen. Ein hoher Anteil an Virusträgern (bis zu 30mal höher als in Mitteleuropa) findet sich vor allem in Afrika, Mittel- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien. Eine Karte finden Sie hier.

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Kinderlähmung

Nach wie vor gelten die temporären WHO-Polioempfehlungen bei Reisen in die Polio-infizierten Länder, d.h. bei Reisen nach Pakistan und Afghanistan, müssen Einheimische und Reisende, die sich >4 Wochen in einem dieser Länder aufhalten, bei ihrer Ausreise aus einem dieser Länder eine max. 12 Monate zurückliegende Polioimpfung aufweisen.

Die Ansteckung erfolgt fäkal oral, d.h. über kontaminierte Nahrung oder Trinkwasser.

Die Kinderlähmung steht kurz vor der Ausrottung. Nur in Afghanistan und Pakistan gibt es noch endemische Fälle. Sogar Nigeria ist seit dem Herbst 2015 nach WHO Angaben frei von Kinderlähmung. Wichtig ist nun das konsequente Weiterimpfungen in diesen Ländern.

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Meningokokken

  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.
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Gelbfieber

  1. Für Pilger nach Mekka gibt es entsprechende Einreisebedingungen. So muss zur Zeiten der Hadji eine gültige Impfungen gegen Meningokokken A,C, W, Y vorliegen.
  2. Bei Einreise in bestimmte Länder in Afrika und Südamerika muss eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorliegen. Gelbfieber-Impfungen müssen von einer authorisierten Gelbfieber-Impfstelle durchgeführt werden. Diese finden Sie hier.
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Malaria

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die über Mücken vornehmlich in der Dämmerung und während der Nacht übertragen wird. Die beste Malariaprophylaxe ist daher Mückenstiche zu vermeiden. (z.B. imprägnierte Mückennetze und Repellentien). Risikogebiete gibt es in Südamerika, Afrika und Asien.

Für viele Länder ist eine Chemoprophylaxe empfohlen. Ihr Hausarzt berät Sie gern. 

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