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Zu Risiken und Nebenwirkungen - Beipackzettel für Schokolade

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen ein Medikament mit folgendem Beipackzettel:

"An Nebenwirkungen sind bekannt: Zahnverfall von frühester Kindheit an, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verstopfung. Bei längerer Einnahme sind Fälle von Übergewicht, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit erwiesen. In diesem Zusammenhang kann die Einnahme zu Bewusstlosigkeit, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nervenausfällen, Nierenversagen, Erblindung, hohem Fieber und zur Amputation der Gliedmaßen führen, Todesfälle sind erwiesen."

Würden Sie das Medikament einnehmen? Allerdings sähe exakt so der Beipackzettel für Schokolade aus, wenn für Lebensmittel die gleichen Richtlinien gelten würden, wie für Medikamente. Und so „gefährlich“ sähe der Beipackzettel bei vielen anderen Lebensmitteln ebenfalls aus. Hier wird deutlich, welchen großen Einfluss der Kontext hat, in dem eine Information steht – und wie sehr diese Information zu Verunsicherung führen kann.

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https://www.apotheker.or.at/Internet/OEAK/NewsPresse_1_0_0a.nsf/agentEmergency!OpenAgent&p=1BE909C1C819F3B1C1256AE20025650F&fsn=fsStartHomeFachinfo&iif=0

 


DE/VAC/0472/15aq, Apr17


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